Zeit
09:00 Eröffnung der Modern RE 2018
09:10 Elevator Pitch
09:15 Eröffnungskeynote Crowdsourcing - Anforderungen wie "Crowd" und Rüben?

Chris Rupp, SOPHIST GmbH
10:15 Kaffeepause
Track

Techniken im agilen Anforderungsmanagement für Fortgeschrittene

Moderation: Kai Witte, frobese GmbH

Einsteigertrack

Moderation: Christian Bartke, uni-assist e.V.

Erfahrungsberichte

Moderation: Bettina Rudert, uni-assist e.V.

Kurzworkshop

10:45 M1.1 Lean Requirements - von 0 auf 100

Björn Schotte, Mayflower GmbH
Level 200
M2.1 Kurzworkshop: Magic System Mapping oder „How to make toast“

Carsten Rasche, borisgloger consulting GmbH
Level 100
M3.1 RE mit einem internationalem, agil arbeitendem Team - Ein Erfahrungsbericht

Carsten Pflug, SOPHIST GmbH
Level 200
11:30 Zeit für Raumwechsel
11:40 M1.2 Agiles Anforderungsmanagement - das logistische Prinzip

Harald Müller, NovaTec Consulting GmbH
Level 200
M2.2 Wie Agilität im sicherheitskritischen Umfeld gelingen kann

Bernd Röser, agosense GmbH
Level 100
M3.2 Absicherung kritischer Systeme bei agiler Entwicklung

Dr. Christof Ebert, Vector Consulting Services und Helmut Bunge, Samir Sarkic, Robert Bosch GmbH
Level 200
12:25 Mittagspause / Lunch Buffet
13:30 M1.3 Wie Methoden aus Design Thinking und Lego Serious Play uns beim Anforderungsmanagement unterstützen können

Philipp Pichler, Bearingpoint Technology GmbH
Level 200
M2.3 Wie agilisiert man einen „Tanker“ ohne dabei unterzugehen? Requirements Managment als wesentlicher Baustein des Komplexitätsmanagements und Treiber der agilen Transformation von Großprojekten

Ramona Mayr und Daniel Heygster, marenas consulting GmbH
Level 100
M3.3 Die Schlachtplan Konferenz - Big Room Planning bei der LV 1871

Marianne Spiel, LV 1871
Level 200
M4.3 Kurzworkshop:
Kennen Sie den??„Out-of-Story-Error!“

Alexander Gerber
Level 200
14:15 Zeit für Raumwechsel
14:25 M1.4 RE im Spannungsfeld zwischen Wasserfall-Analyse und agiler Umsetzung

Mladen Stefanovic, BearingPoint Technology
Level 200
M2.4 Die betriebswirtschaftlich richtigen Anforderungen mit einer Portfolioebene umsetzen

Lothar Fischmann, Wibas GmbH und Sebastian Schneider
Level 100
M3.4 Kurzworkshop: Ein praktischer Einblick in die Vernetzung von klassischen und agilen Bereichen

Sebastian Truthän und Fabian Messig, borisgloger consulting
Level 200
15:10 Kaffeepause
15:40 M1.5 It's Method Time - diese 5 Techniken gehören im digitalen Zeitalter in jeden RE-Methodenkoffer

Dr. Christopher Schulz, mosaiic GmbH
Level 200
M2.5 Paul ist PO! Und Nun?

Ulf Mewe, HEC GmbH
Level 100
M3.5 Was heißt hier Product Owner?

Dr. Andreas Birk, Software.Process.Management
Level 200
16:25 Zeit für Raumwechsel
16:35 M1.6 Projekt- und Programmmanagement mit qualitätsgesicherten Anforderungen

Dr. Sebastian Adam, OSSENO Software GmbH
Level 200
M2.6 Eine Geschichte über Kreative, Fachbereiche, das agile Team und die Liebe zum innovativen Produkt

Philipp von Bentivegni, Accenture GmbH und Sebastian Straube, dgroup (Part of Accenture Consulting)
Level 100
M3.6 Gute User Stories fallen nicht vom Himmel – Über den Lebenszyklus einer Anforderung im agilen Projekt

Dr. André Köhler, Softwareforen Leipzig GmbH
Level 200
17:20 Zeit für Raumwechsel
17:40 Abendkeynote Das Ende des Anforderungsmanagements

Björn Schotte, Mayflower GmbH
ab 18:40 Get together

ab 19:30 Abendveranstaltung "Agile Jeopardy"
Zeit
09:00 Begrüßung zum zweiten Tag der Modern RE 2018
09:05 Keynote Agile Strategieplanung mit 45 Teams - Von Top-Down zu Bottom Up!

Sudan Jackson und Oliver Zilken, REWE digital GmbH
10:05 Kaffeepause
Track

Business Analyse

Zusammenspiel klassisch/agil

Moderation: Nora Grass, uni-assist e.V.

Anforderungserhebung

World Café

10:35 Do1.1 Digitale Transformation braucht mehr als RE – mit agiler Business Analyse echten Change steuern

Ursula Meseberg, microTOOL GmbH
Level 200
Do2.1 Der Weg zur agilen Releaseplanung

Andrea Grass, oose Innovative Informatik eG
Level 200
Do3.1 Effektives User Story Mapping auf Basis von Personas und Szenarien

Hias Wrba, UX&I GmbH
Level 100
11:20 Zeit für Raumwechsel
11:30 Do1.2 Vortrag im Freigabeprozess

Do2.2 Klassische Tools werden vernachlässigt

Mirko Scharping, Neofonie GmbH
Level 200
Do3.2 Story Mapping mal anders! Ein zentrales Bild für alle.

Milena Sprysz und Ingo Kreienbrink, adesso AG
Level 200
Do4.2 World-Café - Vom Scrum-Event zum Scrum-Erlebnis!

Christian Bock, SOPHIST GmbH
Level 300
12:15 Mittagspause / Lunch Buffet
Track

User Experience

Zusammenspiel klassisch/agil

Anforderungserhebung

13:15 Do1.3 Praxiserfahrung: User Experience in agilen Teams gestalten

Sandra Wittmann, borisgloger consulting GmbH
Level 200
Do2.3 RE in agilen Teams - ganz leicht(gewichtig)

Christian Brandes, QualityMinds GmbH
Level 200
Do3.3 Requirement Speed Dating - systemische Fragen im interaktiven Format an die richtigen Personen adressieren

Christoph Bedürftig, jackofalltrades
Level 200
14:00 Zeit für Raumwechsel
14:10 Do1.4 Flughöhe UX Strategie – Vision versus Machbarkeit

Diana Frank, cup
Level 300
Do2.4 Anforderungsmanagement 4.0 - Sicheres Vorgehen im Spannungsfeld klassisch/agil

Karsten Wulfes, ARCWAY AG
Level 100
Do3.4 Interaction Room - Erfolgreiche IT-Projekte durch gezähmte Agilität

Dr. Simon Grapenthin, Interaction Room GmbH
Level 200
14:55 Kaffeepause
Track

User Experience

Normen und gesetzliche Vorgaben

Anforderungserhebung

15:25 Do1.5 User Experience - Quo Vadis?!

Steffen Hartmann, Mayflower GmbH
Level 100
Do2.5 Integration von Normen: Automatisierung, Nachvollziehbarkeit u. Wiederverwendung im Anforderungserfassungsprozess

Abdelkader Shaaban, AIT - Austrian Institute of Technology und Stephen Hansen, Sparx Services Central Europe
Level 200
Do3.5 Einfach machen! Oder doch lieber lassen?

Anton Warkentin, codecentric AG
Level 200
16:10 Zeit für Raumwechsel
16:20 Do1.6 Lean UX in der agilen Entwicklung

Denise Kolodzey, CGI Deutschland
Level 100
Do2.6 Das Einkaufsrätsel – wie identifizieren wir, was der Kunde wirklich braucht?

Dr. Uwe Henker, medatixx GmbH & Co. KG
Level 300
Do3.6 Das Agiles Requirements-Board - Eine interaktive Session zum Anfassen und mitmachen!

Johannes Bergsmann, Software Quality Lab GmbH
Level 200
17:05 Ende der Modern RE 2018 und Verabschiedung

Level 100Level 100

Level 200Level 200

Level 300Level 300

Änderungen vorbehalten

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Requirements-Tools in der agilen Welt: Best Practice und aktuelle Trends

Referent: Dr. Andreas Birk, Software.Process.Management

Tag und Uhrzeit: 25. September 2018, 10:00 - 14:00 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Product Owner, Requirements-Manager, Business Analysten, Produktmanager, Qualitätsmanager, Scrum Master, Projektleiter, Entwicklungsleiter, Verantwortliche für IT-Applikationen zur Entwicklungsunterstützung

Abstract: Requirements-Tools können ein wichtiger Garant sein für erfolgreiches Requirements-Management (RM) und effiziente Software-Entwicklung. Das gilt auch für die agile Entwicklung und die verschiedenen Mischformen von Agil und Nicht-Agil („hybride“ Entwicklung). Zugleich ist das Spektrum der Tools sehr breit und der Markt sehr dynamisch.

Der Workshop stellt die Grundlagen („Best Practice“) für erfolgreiches toolgestütztes Requirements-Management vor, für die nicht-agile, agile und hybride Welt:

• Wie orientiert man sich im Markt der Requirements-Tools? Was sind aktuelle Trends?
• Wann gelingt der Tool-Einsatz? Was sind häufige Hindernisse? Wie räumt man sie aus?
• Wie steigert man den Mehrwert von Requirements-Tools für das RM und für die gesamte Software-Entwicklung?

Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über den aktuellen Tool-Markt und ausgewählte beispielhafte Tools. Sie lernen wichtige Vorgehensweisen und Hilfsmittel für den erfolgreichen Einsatz von Requirements-Tools kennen. In interaktiven Fallstudien und Übungen erfahren die Teilnehmer, wie sie Auswahl, Einführung und Nutzung von Requirements-Tools für sich optimal gestalten können.

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop? Die Teilnehmer des Workshops lernen:

• Welche Requirements-Tools es gibt? Welche anderen Tools unterstützen das RM? Wie entwickelt sich der Markt?
• Wie unterstützen Requirements-Tools die Aktivitäten in der agilen und in der hybriden Entwicklung?
• Welche Vorgehensweisen helfen bei der Einführung von Requirements-Tools?
• Wie kann toolgestütztes RM im Projekt oder Unternehmen etabliert und ausgebaut werden?


Dr. Andreas Birk, Software.Process.ManagementDr. Andreas Birk ist Gründer und Principal Consultant von Software.Process.Management und Partner der pd7.group. Er hilft Organisationen, ihre Software-Prozesse optimal an den Erfordernissen auszurichten. Schwerpunkte sind toolgestütztes Requirements-Management, Agile Adoption und Software-Produktmanagement. Er gibt seine Erfahrungen als Berater, Coach und Trainer weiter, und publiziert zu Themen des Software-Engineering.

Effektives "Story Slicing" - #NoEstimates hautnah erlebt

Referent: Harald Müller, NovaTec Consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 25. September 2018, 10:00 - 14:00 Uhr

Level: 300

Zielgruppe: Product Owner, Projektmanager, Testverantwortliche, Softwareentwickler

Abstract: Dauert immer alles länger als geschätzt? Entpuppen sich Kleinigkeiten bei der Umsetzung als Albtraum? Oder sind die Fachbereiche unzufrieden, weil sie nur jede x-te Iteration im Review etwas sinnvolles zu sehen bekommen?

Die angesprochenen Muster lassen sich auf unzureichend oder ungünstig geschnittene User Stories zurückführen. Viel zu häufig sehen wir in der Praxis, dass User Stories für einzelne Teammitglieder zur Umsetzung definiert werden und somit keinen Wert "Ende zu Ende" liefern können. Frontend-, Backend- oder Teststories lassen sich weder sinnvoll den Fachleuten demonstrieren noch durch den PO abnehmen. Dies adressiert das Story Slicing im #NoEstimates Ansatz: Es ist die Kunst, Ideen, Epics oder User Stories an Hand des Wertes sehr klein aufzuteilen. Wenn es uns gelingt, jeden Tag wertvolle Funktionalität fertigzustellen, gibt es keine Software mehr, die zu spät geliefert wird. Wir erhalten wertvolles Feedback in extrem kurzer Zeit und können an Hand der gewonnenen Erkenntnisse Änderungen in die zukünftige Entwicklung einfliessen lassen.

Im Workshop überlegen wir uns zunächst, wie wir wertorientierte Teile definieren können. Wir zerlegen dann gemeinsam eine Beispielstory in viele kleine, werthaltige Teile, die wir unabhängig voneinander ausliefern können. Dabei werden die Kriterien bei der Zerlegung eine wichtige Rolle spielen. Sie können dannach beurteilen, was "Lieferung wertvoller Software in kurzen Iterationen" tatsächlich bedeutet und "wie klein das wirklich geht".

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop? Die Teilnehmer lernen an Hand einer gegebenen Problemstellung die Entwicklung und Bewertung alternativer „slicing“ Strategien. Sie verstehen das #NoEstimates Prinzip und können es anwenden.


Harald Müller beschäftigt sich seit den ersten Tagen von eXtreme Programming mit agiler Softwareentwicklung. Er hat unzählige Jahre Erfahrung als Scrum, Kanban und Agile Coach und verantwortet das Themengebiet "Business Agility" in der NovaTec Consulting GmbH.

Von der Vision zur User Story – Agile Product Ownership Methoden in der Praxis

Referent: Martin Lehner, Accenture

Tag und Uhrzeit: 25. September 2018, 10:00 - 14:00 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Product Manager, Product Owner, Business Analysts, User Experience/ Interactive Designer

Abstract: Arbeitet in eurer Organisation auch „agile“ und schreibt nebenbei ein Lasten-/Pflichtenheft? Fragt ihr euch auch welche leichtgewichtigen Wege es gibt, aus einer Vision einen Product Backlog zu erzeugen? Oder möchtet ihr euren Methodenkoffer einfach nur mit ein paar neuen Ideen erweitern?

Agile kann nicht ohne entsprechende Anforderungsanalyse funktionieren. Wenn laufend die falschen Features gebaut werden, spielt es keine Rolle ob agile oder konventionell entwickelt wurde. Es gibt verschiedenste Methoden welche agile Anforderungsanalyse ermöglichen und die agile Produktentwicklung bestmöglich unterstützen.

Dieser interaktive Workshop gibt den Teilnehmern eine Übersicht über mögliche Abläufe und Methoden welche in der Praxis bei verschiedensten Unternehmen/Industrien erfolgreich eingesetzt wurden. Die Teilnehmer werden in Kleingruppen die Anwendung verschiedener Konzepte wie Produkt Vision/ Indikatoren, Feature Erstellung, Lean Startup, Lean UX und User Stories mittels eines durchgängigen Beispiels kennen lernen und selbst ausprobieren.

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop? Konzepte/ Methoden der agilen Anforderungsanalyse. Zum Beispiel:

- Product Vision
- Product Metriken/Indikatoren
- Feature Erstellung (e.g. aus Sicht von Safe)
- Lean Starup
- Lean UX
- User Stories
- Product Development Cycle


Martin Lehner, AccentureMartin Lehner ist Scrum Master und Product Owner Coach bei LivingAgility (Accenture). Er hat in den letzten 3 Jahren erfolgreich mehrere Teams in einer agilen Transformation begleitet und gecoacht. Darüber hinaus begleitet er Product Owner/Scrum Master Trainings und bereitet Teilnehmer auf agile Projekte und Zertifizierungen vor. Des Weiteren hat er eine starke Affinität zu Geschäftsprozess Management, Anforderungserhebung und UX. Er arbeitet gerne an der Gestaltung von digitalen Produkten und Planung von komplexen Produktentwicklungen. Methoden und Konzepte wie beispielsweise Product Vision, Product Roadmap, Story Mapping, User Stories, Lean Startup, Personas, Customer Journey sind vertraute Begleiter, wenn er zu neuen Product-Teams kommt.

Stakeholder-Management und Priorisierungstechniken

Referent: Björn Schotte, Mayflower GmbH

Tag und Uhrzeit: 25. September 2018, 10:00 - 14:00 Uhr

Level: 100

Zielgruppe: Product Owner, Requirements Engineers, Projektleiter, Stakeholder

Abstract: In diesem Intensiv-Workshop arbeiten wir gezielt an zwei Themenbereichen, mit denen viele Requirements People (Product Owner, Projektmanager, Requirements Engineers) echte Herausforderungen in der Zusammenarbeit haben: Das gezielte Stakeholder-Management sowie Priorisierungstechniken auf EPIC- und Anforderungs-Ebene.

Als Stakeholder betrachten wir nicht nur unternehmens-interne Stakeholder, sondern insbesondere auch die Anwender von Software-Lösungen. Ihr lernt Techniken zum Stakeholder-Management kennen, genauso wie Methoden und Tools zur wertschöpfenden Priorisierung.

Der Workshop ist so gestaltet, dass wir auch auf Eure individuellen Herausforderungen eingehen werden.

Was lernen die Zuhörer in dem Workshop?

- Wie sich mit (schwierigen) Stakeholdern ein guter Umgang finden lässt
- Wie Anforderungen sowie auf EPIC- und Portfolio-Ebene als auch auf einzelner Feature-Ebene gewinnbringend priorisiert werden können

Für beide Themenkomplexe gestalten wir interaktive Übungen und stellen einige Techniken vor.


Björn Schotte, Mayflower GmbHBjörn Schotte ist Geschäftsführer und Senior Consultant der MAYFLOWER GmbH. Er berät Kunden in Fragen der Digitalen und Agilen Transformation. Die agilen Software-Teams der MAYFLOWER realisieren Lösungen, die Kunden in hochdynamischen Märkten nach vorne bringen. Er ist auf Xing (https://www.xing.com/profile/Bjoern_Schotte), twitter (https://twitter.com/BjoernSchotte) und Slideshare (https://de.slideshare.net/BjoernSchotte) zu finden.

Kollaboratives Design - warum agile Zusammenarbeit nach dem Workshop nicht zu Ende ist

Referent: Fabian Biegel, groom solutions GmbH

Tag und Uhrzeit: 25. September 2018, 10:00 - 10:45 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Product Owner, Designer, Design Thinking Coaches, Requirements Engineers

Abstract: Design-orientieren Ansätzen wie beispielsweise Design Thinking erfreuen sich immer größerer Beliebtheit - das agile Arbeiten in der Gruppe, effektive Kreativtechniken und die stark Lösungsgetriebene Arbeitsweise machen Spaß und bringen schnell Ergebnisse. Die Realität ist aber auch, dass mit Ende des Workshops auch das agile Zusammenarbeiten vorbei ist: die Workshopergebnisse werden meistens per Foto dokumentiert und maximal noch von Hand in ein Dokument übertragen, Ergebnisse werden als PowerPoint aufbereitet und die weitergehende Kommunikation läuft über Outlook, in einzelnen Fällen noch per Telefonkonferenz.

In meinem Vortrag mache ich deutlich, wie sehr uns diese Arbeitsweise bremst und warum wichtige Informationen verloren gehen - ich zeige, wie man es methodisch als auch durch eine clevere Tool-Unterstützung schafft, die Agilität von in-persona Workshops auch darüber hinaus zu erhalten.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- wie agile Zusammenarbeit beim Produktdesign aussehen kann
- welche Herausforderungen es dabei gibt und warum Design Thinking oft nur punktuell funktioniert
- wie man diese Probleme mit geeigneten Methoden und Tools überwindet


Fabian Biegel, groom solutions GmbHFabian Biegel ist Gründer und Geschäftsführer von groom solutions in Heidelberg. Davor war er u.a. als Berater und Spezialist für Innovationsmanagement bei der SAP SE tätig und beschäftigt sich seit über 14 Jahren mit Requirements Engineering, Design Thinking und agilem Innovationsmanagement

Customer centric requirements - Wie aus Kundeninterviews erfolgreiche Produktideen entstehen

Referentinnen: Kristina Müller und Vanessa Englert, 99 FACETS of AGILE

Tag und Uhrzeit: 25. September 2018, 10:55 - 11:40 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Product Owner, UX, UI, Business Requirement Engineers, Interessierte

Abstract: Verstanden haben wir alle: ohne Kundenfokus entstehen selten gute Produkte. Statt Produktideen im stillen Kämmerlein zu entwickeln setzten wir uns mit „echten Usern“ auseinander. Jedoch reicht es - einmal vor uns sitzend - nach deren Wünschen zu fragen? Provokant sagen wir: nein. Unser Ziel ist es an die unbewussten Bedürfnisse unserer Kundschaft zu gelangen. Wie geht das? Wie können wir Abstand von eingefahrenen Denkmustern gewinnen? Wie lösen wir uns von den Ideen, in die wir uns verliebt haben?Diesen Fragen näheren wir uns gemeinsam in diesem Vortrag

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- mehr Tiefe/Kompetenz für die Phase "Empathy" des Design Thinking Prozesses
- mehr Tiefe/Kompetenz für Kund*innen-Interviews


Kristina Müller, 99 FACETS of AGILEIch bin Kristina Müller, freiberufliche Agile Transition & Leadership Coach. Als Wirtschaftspsychologin (B. Sc.) und Systemische Beraterin habe ich mehr als fünf Jahre Erfahrung im agilen Kontext. Meine Profession ist die Begleitung von Unternehmen auf dem Weg zu mehr Agilität. Dabei spiele ich die komplette Klaviatur: vom C-Level bis zur Mitarbeitendenebene, von Corporates bis zum Start-Up, vom Start in die Agilität bis zu Enterprise und Advanced Agile. Da jede Organisation in Business, Purpose, Zielen, Kultur, Historie, Arbeitsweisen und vielem mehr sehr individuell ist, ist mir ein ganzheitlicher Blick bei der gemeinsamen Lösungsfindung mit Kund*innen wichtig. Meine Erfahrung in verschiedenen Branchen - auch explizit über den Einsatz in der IT hinaus - lässt mich flexibel agieren.

Vanessa Englert, 99 FACETS of AGILEIch bin Vanessa Englert, studierte Unternehmensberaterin mit dem Schwerpunkt Organisationsentwicklung. In meiner Arbeit als Agile Coach gehen agile Werte und Prinzipien Hand in Hand mit einer systemischen Haltung. So unterstütze ich meine Kund*innen als externe Beraterin im individuellen Entwicklungsprozess zu lernenden und agilen Organisationen. Komme ich in eine Organisation, beginne ich gerne kanbanesk: „start where you are“. So habe ich Organisationen mit viefältigen agilen, digitalen sowie innovationsermöglichenden Reifegraden unterschiedlicher Unternehmensgrößen in verschiedenen Branchen gecoacht.

Auch agile Projekte scheitern! Was kann ich als Fachbereich für den Projekterfolg tun?

Referent: Rolf Dieter Zschau, NovaTec Consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 25. September 2018, 12:05 - 12:50 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Manager, Fachexperten, Business Analysten und Anforderungsmanager, Product Owner, Scrum Master

Abstract: Auch agile Projekte scheitern zu einem hohen Anteil (siehe Chaos Report). Woran liegt das? Welche Gründe gibt es, dass agile Projekte als gescheitert gelten? Welchen Anteil hat die Fachabteilung daran? Was kann die Fachabteilung tun, um den Projekterfolg zu fördern? Und was ist eigentlich „Projekterfolg“?

Wir stellen in unseren Projekten fest, dass Projekterfolg meist in der Fachabteilung, im Management und in der IT sehr unterschiedlich gesehen wird. Der Vortrag führt Gründe an, die dazu führen, und zeigt auf, welche Auswirkungen dies auf die Zielerreichung eines Vorhabens hat. Der Vortrag stellt Maßnahmen vor, durch die eine gemeinsame Definition des Projekterfolgs erreicht werden kann und durch die die Fachexperten das Entwicklungsteam beim Erreichen des Projekterfolgs wirkungsvoll unterstützen können. Daneben helfen diese Maßnahmen auch dem Projektteam sich auf das Projektziel zu fokussieren und damit dessen Erreichung effektiv sicher zu stellen.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Zuhörer erhalten einen Überblick darüber, wie der Fachbereich den Projekterfolg maßgeblich beeinflussen kann. Sie lernen die Werkzeuge kennen, mit denen es der Fachexperte zu tun haben wird, und wie dieser durch eine sachgerechte Nutzung den Projekterfolg sicherstellen kann.


Rolf Dieter Zschau, NovaTec Consulting GmbHRolf Dieter Zschau arbeitet als Managing Consultant bei der NovaTec GmbH im Topic Business Agility. Er ist ein erfahrener BA und PM/PO mit einer ausgeprägten Leidenschaft für Menschen und Prozesse (in dieser Reihenfolge). Seit langer Zeit in der Softwareentwicklung tätig – mit einem längeren Zwischenspiel im Bereich E/E eines bekannten deutschen OEMs und bei einem Italienischen Sportwagenhersteller – ist Rolf Zschau immer noch über die Erkenntnis erstaunt, dass er das agile Mindset nahegebracht bekam, lange bevor dieser Begriff entstand. Manche heute agil genannte Methoden nutze er schon in den 90ern. Er ist begierig darauf, noch mehr zu lernen und sein Wissen einzusetzen, um Business Agility in den Organisationen der Kunden zu stärken und zu fördern und die Werterzeugung zu maximieren.
Seit 2016 arbeitet Herr Zschau aktiv an Reviews von Standards des Project Management Institutes mit, so z.B. als Subject Matter Expert für den PMI Guide to Business Analysis.

Die Foundations-Phase: Kombination von RE-Techniken zum Projektstart

Referent: Martin Kleckers, Cegeka Deutschland GmbH

Tag und Uhrzeit: 25. September 2018, 13:00 - 13:45 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Produktmanager, Product Owner, Business Analyst, Requirements Engineer, Projektleiter, Architekt

Abstract: Die Hauptursachen für das Scheitern von IT-Projekten sind laut CHAOS-Studie:

1. fehlende Zuarbeit durch Benutzer
2. unvollständige/unklare Anforderungen

Das Gegenmittel: Die Foundation-Phase, ein Projektstart mit konzentrierten Workshops unter Einbindung der Stakeholder und Nutzer.
Sie findet am Stück in einem Raum, dem "Warroom" statt. Die Ergebnisse werden sofort visualisiert.
Alle Schritte sind High-Level, d.h. wenig detailliert.

Im Ablauf werden verschiedene RE-Techniken kombiniert:

Mit dem Management und Produktverantwortlichen:
Projektziele und Nutzer feststellen

Mit Vertretern der Nutzergruppen und Produktverantwortlichen:
Impact-Mappings
Geschäftsprozesse aufzeichnen
Screenflows erarbeiten

Mit Architekten:
Kontext-, Container- und Komponenten-Diagramme (C4 Architektur-Modell)

Mit Architekten, Betrieb, Compliance:
Nicht-funktionale Anforderungen

Mit Produktverantwortlichen:
Schreiben grober Stories und Story-Mapping

Mit Produktverantwortlichen und Management:
Risiko-Analyse

Das Ergebnis ist ein Backlog mit groben Stories oder Epics, das geschätzt werden kann, das MVP, eine Releaseplanung sowie eingebundene Nutzer und Stakeholder.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- Wie bauen die unterschiedlichen RE-Techniken aufeinander auf?
- Vorteile von Fokussierung und Visualisierung in einem Warroom
- Warum ist die frühzeitige Einbindung von Nutzern und Stakeholdern sinnvoll?


Martin Kleckers ist Poduct Owner, Business Analyst und agiler Coach bei der Cegeka Deutschland GmbH. Seit 15 Jahren arbeitet er als Projektleiter, Produktmanager und Product Owner in Softwareprojekten. In allen Projekten arbeitet er eng mit Kunden und Anwendern zusammen. Dabei geht es stets darum, die Anforderungen zu erkennen und gemeinsam gute Lösungen zu finden.

Crowdsourcing - Anforderungen wie "Crowd" und Rüben?

Referentin: Chris Rupp, SOPHIST GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 09:15 - 10:15 Uhr

Abstract: Sie haben vermutlich schon von Crowdfunding gehört. Was aber ist unter Crowdsourcing zu verstehen und was hat das mit Requirements-Engineering zu tun?

Crowdsourcing (Outsourcing an die Crowd) beschreibt das Auslagern traditionell interner (Teil-)Aufgaben mittels eines offenen Aufrufs an die Crowd. Dieser Prozess lässt sich z.B. zur Erhebung und Priorisierung von Anforderungen nutzen und ist somit ein Aspekt von Crowd-basiertem Requirements-Engineering (CrowdRE).

Mit diesem Vortrag soll zunächst ein Grundverständnis für die Begrifflichkeiten und Landschaft im CrowdRE und speziell im Crowdsourcing geschaffen werden. Daraufhin stellen wir einen praxiserprobten Prozess vor, der Sie bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines Crowdsourcings unterstützt. Wir beleuchten anhand von Beispielen welche Chancen und Herausforderungen sich im Crowdsourcing bieten.


Chris Rupp, SOPHIST GmbHChris Rupp - OberSOPHISTin (formal: Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin), Chefberaterin, Coach und Trainerin. In 25 Jahren Berufstätigkeit sammelt sich so einiges an ... ein Unternehmen ...6 Bücher ...55 Mitarbeiter ...ungezählte Artikel und Vorträge... und unheimlich viel Erfahrung. Meine Leidenschaft für die Projektberatung ist vermutlich schuld daran, dass ich bis heute nicht „nur“ manage, sondern auch ganz nah am Kunden bin, in Projekten mitarbeite. Gute Ideen so umzusetzen, dass Entwickler, Vertragspartner, direkt und indirekt betroffene Anwender das Gefühl haben, ein intelligentes, durchdachtes und nutzbringendes Produkt vor sich zu haben, ist die Vision die mich dabei antreibt. Dabei arbeite ich mit unterschiedlichsten Methoden und Ansätzen aus dem agilen und nicht agilen Bereich. Um die Qualifikation der Requirements Engineers/Business Analysten zu vereinheitlichen habe ich den IREB e. V. (International Requirements Engineering Board) gegründet.

Das Ende des Anforderungsmanagements

Referent: Björn Schotte, Mayflower GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 17:40 - 18:40 Uhr

Abstract: Wenn uns agiles Arbeiten eines lehrt, dann dieses: Die Zusammen-Arbeit mit dem Kunden/Nutzer ist wichtiger als das Aushandeln von Verträgen. Wie kann also eine gute Balance zwischen dem Erheben der Anforderungen und dem Ausliefern eines Produktinkrements an die Endanwender erfolgen? Welche sozialen Technologien werden benötigt? Und wo braucht es zurecht noch „klassische“ Erhebungsverfahren? In dieser Keynote beleuchtet Björn Schotte, wieviel Anforderungsmanagement gerade noch gut genug ist, um auch zukünftig mit erstklassigem Value für die Anwender dabei zu sein.


Björn Schotte, Mayflower GmbHBjörn Schotte ist Geschäftsführer und Senior Consultant der MAYFLOWER GmbH. Er berät Kunden in Fragen der Digitalen und Agilen Transformation. Die agilen Software-Teams der MAYFLOWER realisieren Lösungen, die Kunden in hochdynamischen Märkten nach vorne bringen. Er ist auf Xing (https://www.xing.com/profile/Bjoern_Schotte), twitter (https://twitter.com/BjoernSchotte) und Slideshare (https://de.slideshare.net/BjoernSchotte) zu finden.

Lean Requirements - von 0 auf 100

Referent: Björn Schotte, Mayflower GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 10:45 - 11:30 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Product Owner, Requirements Engineers, Projektleiter, Stakeholder

Abstract: Story Maps, Impact Maps, Empathy Maps, Dot Votings, Architektur-Szenarien, Cost of Delay - diese und viele andere Methoden & Techniken helfen, Klarheit in das Dickicht der Anforderungen zu bekommen. Doch wie können wir 2018 wieder schlank, wie in Lean, arbeiten? Indem wir den Requirements Prozess ebenfalls schlank halten, damit die TimeToMarket möglichst kurz wird. In diesem Vortrag zeigen wir auf, wie du durch geschicktes Kombinieren verschiedener Techniken einen schlanken Anforderungs-Workflow schaffst. Und welche Fehler du auf keinen Fall begehen darfst.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Wie sie verhindern, dass Anforderungen kostbare Zeitscheiben und Wait States in der Lead und Cycle Time klauen und damit wieder wettbewerbsfähig sind.


Björn Schotte, Mayflower GmbHBjörn Schotte ist Geschäftsführer und Senior Consultant der MAYFLOWER GmbH. Er berät Kunden in Fragen der Digitalen und Agilen Transformation. Die agilen Software-Teams der MAYFLOWER realisieren Lösungen, die Kunden in hochdynamischen Märkten nach vorne bringen. Er ist auf Xing (https://www.xing.com/profile/Bjoern_Schotte), twitter (https://twitter.com/BjoernSchotte) und Slideshare (https://de.slideshare.net/BjoernSchotte) zu finden.

Kurzworkshop: Magic System Mapping oder „How to make toast“

Referent: Carsten Rasche, borisgloger consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 10:45 - 11:30 Uhr

Level: 100

Abstract: Ein und dasselbe Thema – viele Sichtweisen und Wissensstände. So sieht es oft in einem Team aus, bevor es an die Entwicklung eines Produkts geht oder ein bestimmtes Problem gelöst werden soll. Mit Magic System Mapping lassen sich individuelle Sichtweisen und Standpunkte, die es innerhalb einer Gruppe zu einem Thema oder Problem gibt, zu einem Gesamtbild oder System zusammenführen. Ziel des Kurzworkshops ist, es den Teilnehmern einen Überblick über die Methode zu verschaffen und ihnen praktische Tipps für die eigene Anwendung zu geben.

Ursprünglich stammt die Methode von Tom Wujec, Pionier auf dem Gebiet der Business-Visualisierung. Sie beruht auf zwei Prinzipien: non-verbaler Kommunikation und kollaborativer Visualisierung.

Magic System Mapping habe ich als Berater bei borisgloger consulting für die Bearbeitung von verschiedensten Themen in Gruppen und Teams eingesetzt: Die Erarbeitung von Produktvisionen, die Erstellung von Story Maps und Customer Journeys oder das Design von Kanban Systemen sind dabei nur einige Einsatzmöglichkeiten.

In der ersten Hälfte des Kurzworkshops wird die Methode praktisch anhand der Übung: "Wie bereiten Sie einen Toast zu?" ausprobiert und reflektiert. Anschließend wird mithilfe eines Praxisbeispiels die Anwendung in der täglichen Arbeit vorgestellt und diskutiert.

RE mit einem internationalem, agil arbeitendem Team - Ein Erfahrungsbericht

Referent: Carsten Pflug, SOPHIST GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 10:45 - 11:30 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Requirements Engineers, Product Owner, Business Analysten

Abstract: Dieser Vortrag ist ein Erfahrungsbericht aus einem Projekt in einem Unternehmen, welches weltweit Niederlassungen betreibt. In den einzelnen Niederlassungen sollte eine Anwendung eingeführt werden, welche einerseits globalen Vorgaben genügt, aber andererseits auch den lokalen Bedürfnissen gehorcht. Auch weitere Randbedingungen, wie stark eingeschränkte Entwicklungszeit oder ein internationales Entwicklungsteam, ergaben ganz spezielle Herausforderungen an das Requirements Engineering. Und damit sind nicht nur Telefonkonferenzen außerhalb der normalen Arbeitszeit gemeint.

Obwohl die Entwicklung der Software agil vorangetrieben wurde, war, aufgrund der speziellen Randbedingungen, doch einiges anders als ich es in meiner langjährigen Erfahrung als Product Owner kennengelernt habe. Ich werde zeigen, was anders war und warum das so war.

Da aber nicht alles perfekt lief, beinhaltet der Vortrag auch die Stolpersteine des Projektes, wie mit ihnen umgegangen wurde und die Erkenntnisse die daraus gewonnen werden konnten.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Zuhörer lernen wie das Vorgehen Requirements Engineering aufgrund spezieller Randbedingungen angepasst werden kann.


Seit 2002 bin ich Berater und Trainer bei der SOPHIST GmbH. In zahlreichen Projekten unterstütze ich die Kunden bei der Erhebung, Dokumentation und dem Prüfen von Anforderungen. Ich übernehme also für unsere Kunden die Rolle des Requirements Engineers oder speziell für agil durchgeführte Projekte die des Product Owners. Ich coache und schule die Mitarbeiter unserer Kunden in den unterschiedlichen Themen des Requirements Engineering und Management, Geschäftsprozessanalyse, objektorientierter Analyse aber auch in agilen und klassischen Vorgehensweisen bei der Systementwicklung. Zu meinen Spezialgebieten zählen vor allem modellbasierte Dokumentationstechniken, die Etablierung und Verbesserung von Requirements Management Methoden und die enge Verzahnung von Analyse und Design in der Systementwicklung.

Agiles Anforderungsmanagement - das logistische Prinzip

Referent: Harald Müller, NovaTec Consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 11:40 - 12:25 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Product Owner, Projektmanager, Testverantwortliche

Abstract: Der agilen Softwareentwicklung übergeben wir nicht mehr nach ausführlicher Analyse ein Gesamtwerk an Anforderungen, sondern kleine, wertvolle Teile. Davon detaillieren wir nur so viele, wie für die jeweilige Iteration unbedingt notwendig. Das erinnert an die „Just-In-Time“ Produktion der Realgüterlogistik von Toyota und das logistische Prinzip der Informationswirtschaft gewinnt an Bedeutung: Wir liefern im agilen Anforderungsmanagement

- „das Richtige“,
- zur „richtigen Zeit“,
- in der „richtigen Menge“ und
- in der „richtigen Qualität“.

Der Beitrag überträgt das logistische Prinzip der Informationswirtschaft auf zeitgemäßes Anforderungsmanagement und stellt für jeden der Punkte ausführliche Handlungsempfehlungen dar. Nicht der Blick auf einzelne Mitarbeiter ist wichtig, sondern auf einen möglichst reibungslosen Ablauf der Arbeit durch das System. Dabei wird deutlich, dass eine hohe Mitarbeiterauslastung zu der paradoxen Situation führen kann, dass Ergebnisse später und aufwändiger als notwendig fertig gestellt werden.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Der Zuhörer lernt die Unterschiede und Analogien zur Realgüterlogistik und deren Anwendung im agilen Anforderungsmanagement bei der Softwareentwicklung.


Harald Müller beschäftigt sich seit den ersten Tagen von eXtreme Programming mit agiler Softwareentwicklung. Er hat unzählige Jahre Erfahrung als Scrum, Kanban und Agile Coach und verantwortet das Themengebiet "Business Agility" in der NovaTec Consulting GmbH.

Wie Agilität im sicherheitskritischen Umfeld gelingen kann

Referent: Bernd Röser, agosense GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 11:40 - 12:25 Uhr

Level: 100

Zielgruppe: Requirements Manager, Verantwortliche Tools, Methoden & Prozesse, IT Manager

Abstract: Bei der Einführung von agilen Prozessen wie Kanban oder SCRUM wurde in Vergangenheit häufig das Thema Requirements Management / Requirements Engineering vernachlässigt. Die weitläufige Meinung postulierte, dass RM&E ein Hindernis für die Agilität in den jeweiligen Projekten darstellt. Doch inzwischen hat sich die Meinung in den meisten Unternehmen geändert - insbesondere im embedded Umfeld und überall dort, wo das Thema funktionale Sicherheit im Mittelpunkt steht.

Dieser Vortrag zeigt auf, wie eine Einbindung von Standards & Normen in agile Projekte gelingen kann. Ein wichtiger Punkt hierbei ist die für die Zertifizierung notwendige Nachweisführung. Dies kann mit Hilfe von Traceability und der anschließenden Impact Analyse, die in agilen Projekten nicht außer Acht gelassen werden sollte, gewährleistet werden.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Wie Standards und Normen auch im agilen Umfeld durchgesetzt werden können, die Nachweisführung erfolgt und die Themen Traceability und Impact Analyse im agilen Umfeld genutzt werden können.


Bernd Röser, agosense GmbHBernd Röser beschäftigt sich schon über 10 Jahren in verschiedenen Positionen mit dem Thema Requirements Management beziehungsweise Requirements Engineering.
Zunächst unterstützte er mehrere Jahre als Consultant verschiedene Unternehmen aus den Branchen Automotive, Medical, IT und Transportation bei der Einführung diverser Systeme für Anforderungsmanagement.
Ab 2010 war er zuständig für den Vertrieb und verantwortlich für die erfolgreiche Einführung im deutschsprachigen Markt eines inzwischen namhaften Requirements Management Werkzeuges eines nordamerikanischen Herstellers.
Seit Mitte 2015 ist Bernd Röser bei der agosense GmbH als Key Account Manager für den Vertrieb der Requirements Management Plattform agosense.fidelia zuständig.

Absicherung kritischer Systeme bei agiler Entwicklung

Referenten: Dr. Christof Ebert, Vector Consulting Services; Helmut Bunge und Samir Sarkic, Robert Bosch GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 11:40 - 12:25 Uhr

Level: 200

Abstract: Critical systems must be delivered quickly, yet with the highest quality. Scaleable agile development thus is the call of the day. Yet, cybersecurity and functional security require demonstrable quality with every iteration and delivery. Therefore, agile increments or even continuous delivery processes such as DevOps and Over-The-Air require lightweight effective release processes. For example, regression tests, starting with requirements engineering and architecture development with semi-automated traceability and checking the dependencies of deliveries, must be interlocked. Only in this way can the quality of agile development processes and continuous deliveries in critical systems be economically secured. The practical contribution shows industry experiences at Bosch and Vector and offers cross-industry impulses in the continuous assurance of consistency and quality.

Software-intensive systems must be technologically uncompromisingly innovative. At the same time, markets are demanding ever shorter cycle times and continuous efficiency gains. Traditional development processes that achieve innovation and quality through a cumbersome process are outdated. Our current projects in Bosch and Vector show that, for example, the cost of rework across the product lifecycle can be reduced by 20-50% through agile procedures for requirements and testing.

A particular challenge with frequent deliveries is the uncompromising assurance of quality. Lack of fallback options, the quality must be right. At the same time, the test cases and test steps must be documented. This requires a lot of effort, which has to be reduced and optimized in modern delivery models.

This is where agile regression testing comes into play. The requirements are already specifiable during their development and linked to regression test cases. Subsequent delivery steps are hedged for dependency relationships, such as interfaces and change impact. Architecture and code analyzes reveal hotspots that require special testing. Models help with consistency from system requirements to software requirements, and then to design and validation. The documentation required for governance is updated based on these dependency relationships. By linking and partially automating these steps, agile development and increasingly continuous delivery processes can be implemented efficiently and effectively, even in critical systems.

Our presentation, with experiences from Bosch and Vector in the development of critical systems, highlights challenges, trends, and innovative approaches to greater efficiency despite tough constraints on security and governance. The practical contribution thus provides orientation in the integration of requirements engineering, testing and agile delivery processes. The results can be transferred to critical environments in various industries, such as automotive, medical technology, transportation and, above all, critical infrastructure and IT.


Dr. Christof Ebert, Vector Consulting ServicesChristof Ebert ist Geschäftsführer bei Vector. Er unterstützt Unternehmen weltweit bei der Verbesserung ihrer Produktentwicklung und Strategie. Zuvor war er bei einem führenden IT-Konzern in internationalen Führungsfunktionen tätig, zuletzt mit weltweiter Verantwortung für Softwareplattformen. Prof. Ebert sitzt in verschiedenen Aufsichtsgremien und lehrt an den Universitäten Stuttgart sowie Sorbonne in Paris.

Helmut Bunge ist Programm Manager für Software-Entwicklung bei der Robert Bosch GmbH. Er unterstützt firmeninterne Kunden methodisch und koordinativ bei der Erreichung ihrer Projektziele im Bereich der Softwareentwicklung. Er war bereits in verschiedenen Funktionen im Umfeld der Softwareentwicklung für automotive embedded Systems tätig und beschäftigt sich unter anderem mit Prozessen und Methoden zur effizienten Erfüllung der relevanten Standards für die Softwareentwicklung in sicherheitskritischen Systemen.

Samir Sarkic ist Safety Manager bei der Robert Bosch GmbH. Er entwickelt kritische Systeme, vor allem in Automotive Bereich. Zuvor war er viele Jahre als Safety Manager und Teamleiter in Entwicklungsprojekten tätig. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sind agile Entwicklungsmethoden und die Weiterentwicklung von SW-Werkzeugen und Methoden für die modelbasierte Entwicklung von sicherheitskritischen Systemen.

Wie Methoden aus Design Thinking und Lego Serious Play uns beim Anforderungsmanagement unterstützen können

Referent: Philipp Pichler, Bearingpoint Technology GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 13:30 - 14:15 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Product Owner, Business Analysten und alle Interessierte

Abstract: Design Thinking und Lego Serious Play sind Catchwords, die mittlerweile in aller Munde sind. Hierbei handelt es sich um Methoden bzw. ganze Methodenkoffer, die ganz bewusst den Blickwinkel des Benutzers einbeziehen, um möglichst wertvolle Software zu produzieren. Auch mögliche Irrwege sollen möglichst früh ausgeschlossen werden, um den Fokus auf richtige Features setzen zu können. In diesem Vortrag möchte ich vorstellen, wie uns in unseren umgesetzten Projekten die Methoden des Design Thinking oder Lego Serious Play in der recht frühen Phase der Ideenfindung geholfen haben. Weiters verwenden wir auch viele dieser Methoden in der tatsächlichen Umsetzung und im Requirements Engineering - hier steht natürlich auch der Benutzer im Vordergrund. Ein Ziel dieses Vortrags ist es daher auch zu zeigen, wie sich die Recht frühe Phase der Ideengenerierung (vor einem Projekt) mit dem Requirements Engineering (während eines Projekts) verbinden lässt.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Zuhörer lernen sowohl Methoden des Design Thinking, als auch die Grundzüge des Lego Serious Play kennen. Weiters wird die Verknüpfung zwischen den Phasen der Ideenfindung und der Ideenumsetzung beleuchtet.


Philipp Pichler, Bearingpoint Technology GmbHPhilipp Pichler unterstützt Menschen, Teams und Organisationen dabei sich zu verbessern und ihre gewohnten Strategien zu hinterfragen. Basierend auf jahrelanger Erfahrung in agilen & lean Methoden als Product Owner, Requirements Engineer, Quality Engineer sowie als Software Entwickler begleitet er sie während ihrer Reise. Dies bedeutet Unterstützung bei ihren ersten Schritten in einer agilen Arbeitswelt und Begleitung bis zu dem Punkt, andem Agilität wirklich gelebt wird.

Wie agilisiert man einen „Tanker“ ohne dabei unterzugehen? Requirements Managment als wesentlicher Baustein des Komplexitätsmanagements und Treiber der agilen Transformation von Großprojekten.

Referenten: Ramona Mayr und Daniel Heygster, marenas consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 13:30 - 14:15 Uhr

Level: 100

Zielgruppe: Führungskräfte, die die Notwendigkeit erkennen trotz steigender Komplexität, nur Requirements mit einem hohen Business Value zu identifizieren und live zu setzen. Mitglieder agiler Transformation-Teams, die die Notwendigkeit erkennen, hybride Zusammenarbeitsmodelle und klassische Vorgehensweisen sowie agile Methoden zu integrieren. Anforderungsmanager und Requirements Engineers, die sich fragen, wie ihre Rolle, ihre Verantwortung und die Aufgaben in der digitalen Transformation definiert sein müssen. Product Owner und Produktmanager, die den Blick für große Zusammenhänge behalten wollen und den Kurswechsel hin zu agil denkenden und handelnden Organisationen nachhaltig durchführen wollen.

Abstract: »Alles agilisieren« ist das neue Mantra für Unternehmen, welches das Requirements Management (RM) unter Zugzwang setzt sich in einem neuen Kontext zu verorten.

Gerade Großprojekte, in denen bisher nach klassischen Methoden vorgegangen wurde, stehen nun vor massiven Herausforderungen, denn: Radikale Selbstorganisation auf allen Ebenen und die Verteilung bzw. Neuzuweisung von agilen Rollen macht ein Unternehmen noch lange nicht agil.

Die Kombination von klassischen und agilen Methoden ist in Großprojekten mit übergreifenden Strukturen für den Übergang von der traditionellen zu einer agilen Vorgehensweise erfolgskritisch. Im Vortrag wird ein Best-Practices-Ansatz diskutiert, der zeigt wie agile Artefakte und Methoden im Bereich des RM in hybride Strukturen eingebettet werden können, um die zunehmende Komplexität zu reduzieren und auch einen „Tanker“ erfolgreich zu agilisieren. In einer sich transformierenden, hybriden Organisation schließt das RM die Lücke zwischen klassisch und agil. Die klassischen RM-Methoden sollten daher im Zuge der Agilisierung nicht einfach über Bord geworfen werden, sondern in ein erfolgreiches Zusammenarbeitsmodell integriert werden.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Gemeinsam mit den Teilnehmern wollen wir unsere bisherigen Erfahrungen und Learnings, wie klassisches Requirements Management in Großprojekte eingebettet und weiterentwickelt werden kann, interaktiv diskutieren, um dadurch auch bei „Tankern“ einen Kurswechsel zu ermöglichen und nutzenstiftende Elemente aus agiler und klassischer Vorgehensweise zu kombinieren.

Hier lernen Sie, …

• dass das falsche Verständnis von Selbstorganisation schnell zu einem massiven Problem für die Transformation werden kann und wie Selbstorganisation eingebettet werden muss.
• dass nicht ausreichend fundierte Rollenzuweisungen zu Unsicherheit und Abwehrhaltung bei den Projektmitgliedern führen und dadurch die Transformation bremsen oder sogar stoppen können. Dass Anforderungsmanagement auch im skalierten agilen Kontext eine wesentliche Rolle spielt, aber eingebettet werden muss.
• wie man klassische und agile Reporting-Methoden am besten verknüpft, um Transparenz über die Anforderungen zu bekommen und so auch das Management von der alten in die neue Welt mitzunehmen
• einen Fähigkeiten-basierten Ansatz kennen, der es Ihnen ermöglicht Ihre Ziele zu erreichen, und die Unser Stories mit dem höchsten Business Value umzusetzen. Wie man Ziele und Fähigkeiten in einer Roadmap operationalisiert und so den Kurswechsel erleichtert. Wie man mit Release Planning Workshops das Commitment aller Beteiligten abholt.
• wie man Product Owner mit einem strukturierten Ranking/Priorisierungs-Prozess unterstützen und den Business Value als wesentlichen Bestandteil in Anforderungen etablieren kann.


Ramona Mayr, marenas consulting GmbHRamona Mayr ist Consultant für Komplexitätsmanagement bei marenas consulting GmbH.
Sie liebt es gemeinsam mit ihren Großkunden innovative Lösungen zu entwickeln und baut dabei immer wieder Brücken zwischen Fachbereich und IT. Ihr Master in »interkultureller« Kommunikation hat in dieser Hinsicht eine neue Bedeutung bekommen. In den vergangenen zwei Jahren hat sie in Großprojekten in der Automobilindustrie gearbeitet, die es sich zum Ziel gesetzt hatten »alles zu agilisieren«.
Ramona ist Certified SAFe 4 Agilist und unterstützt den Kunden dabei, dieses Large Scale Framework im Kontext einer hybriden Projektlandschaft zu etablieren. Die Kombination aus klassischen und agilen Methoden ist für sie dabei erfolgskritisch. Das Anforderungsmanagement als wesentlicher Baustein des Komplexitätsmanagements, beispielsweise, stellt für sie einen wichtigen Treiber der agilen Transformation von Großprojekten dar.

Daniel Heygster, marenas consulting GmbHDaniel Heygster

Die Schlachtplan Konferenz - Big Room Planning bei der LV 1871

Referentin: Marianne Spiel, LV 1871

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 13:30 - 14:15 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Business Owner, Product Owner, IT Mitarbeiter, Projektmanager, Requirement Engeneers, Agile Coaches, Scrum Master

Abstract: Zur Vorbereitung des Planungstages laden die Projekte zu Feature Konferenzen ein in denen die Anforderungen erfasst werden. Danach erstellen die IT Scrum Teams Entwürfe einer 4-Monats-Planung. Das Big Room Meeting "Schlachtplan Konferenz" beginnt mit dem Vorstellen der angestrebten Ziele durch die Business Owner, und der priorisierten Projekte durch unser Projektmangement. Dann suchen alle zusammen nach funktionalen und technischen Abhängigkeiten zwischen den IT Teams, die Teams passen ihre Pläne an, High Level Risiken werden erkannt und festgehalten, der Arbeitsfortschritt wird in Radar Meetings überprüft. Schließlich stellen die Teams ihre erarbeiteten Pläne vor, und das gemeinsame Confidence Vote schließt den Tag ab.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Planung auf der operativer Ebene führt zu früher Transparenz was in den kommenden Monaten umgesetzt werden kann


Marianne Spiel, LV 1871Agiler Coach, Scrum Master und Entwickler bei der Lebensversicherung von 1871 a. G. München

Kennen Sie den??„Out-of-Story-Error!“

Referent: Alexander Gerber

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 13:30 - 15:10 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Agile Transformatoren, Scrum und Agility Masters, Product Owner, Business Analysten

Abstract: Eine Empfehlung bei der Umsetzung mittels Scrum lautet, zwei bis drei Mal so viel Arbeit im Vorrat zu haben, wie das Team bewältigen kann.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt setzt die Performance Phase eines Teams ein. Erfahrungsgemäß erfolgt das zwischen dem dritten und achten Sprint in gleich gebliebener Zusammensetzung.

Während anfänglich vielleicht noch 3x30 Story Pints genügen, um für den künftigen Sprint gerüstet zu sein, sind es dann plötzlich 3x100 oder mehr.
Wenn eine Person in der Rolle des Product Owners einem Entwicklerteam

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Das Angebot richtet sich nicht nur an Interessierte aus der Software Entwicklung. Das beschriebene Phänomen ist mir auch jenseits der IT bei Einführungen von Scrum begegnet.

Nach meiner Beobachtung sitzen die Gründe so tief, dass vielen Betroffenen vollkommen unklar ist, womit sie es zu tun haben und wie man damit umgehen könnte.

Ich biete meine Herangehensweise zur kritischen Prüfung und Nachahmung an.
"Inspect & Adapt"


Alexander GerberAlexander Gerber ist Transformator, Coach und Impulsgeber.

Er hat in einer Vielzahl von Projekten in unterschiedlichen Rollen mitgewirkt. Neben vielen Technologien und Vorgehensmodellen hat er unterschiedliche Projektsprachen und mehrere Branchen erlebt.

Am Ende sind es immer sehr ähnliche Herausforderungen, denen er auf einfache, unvoreingenommene Weise gegenübertritt. Fachwissen mag für eine gemeinsame Ausgangsbasis helfen. Es ist jedoch der Umgang miteinander, der darüber entscheidet, wie wirksam die Beteiligten miteinander werden.

Der angebotene Workshop gibt einen ersten Einblick, was damit gemeint ist.

RE im Spannungsfeld zwischen Wasserfall-Analyse und agiler Umsetzung.

Referent: Mladen Stefanovic, BearingPoint Technology

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 14:25 - 15:10 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Business Analysten, Projektleiter, Requirements Engineers

Abstract: Ziel des Vortrages ist es die Spannungfelder während eines Projektes in einem Konzern aufzuzeigen. Einerseits gibt es einen hohen Druck das Projekt/Produkt so schnell wie möglich am Markt zu bringen, andererseits birgt es Gefahren, wenn das Produkt nicht in der Gesamtheit auf den Markt kommt.

Somit soll der Vortrag folgende Eckpunkte beinhalten:

  • • Warum brauche ich ein Big Picture?
  • • Wie bekomme ich ein Minimal Viable Product?
  • • Wo gibt es Spannungen zwischen Wasserfall Produktentwicklung und agiler Softwareentwicklung
    • ○ Mit welchen Methoden kann hier entgegengewirkt werden

Die Zuhörerer sollen nach dem Vortrag einen Erfahrungsbericht mitnehmen und ein Bild darüber bekommen, wie man solchen Situationen entgegenwirkt.
Die Zielgruppe für diesen Vortrag sind Anfänger - mittel Fortgeschrittene Business Analysten, Projektleiter und Requriements Engineers.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Bei einem Projekt ist die vollständige Lieferung eines Scopes usus. Der gesamte Scope und eine agile Entwicklung ist oft schwer zu kombinieren. Es kommt immer wieder zu Spannungen zwischen der IT und den Fachbereichen/Anforderern. Dazwischen steht der Requriements Engineer der Verantwortlich ist für den Erfolg des Projekts.

Mit welchen Methoden kann hier entgegengewirkt werden? Wie viel bringt uns ein Big Picture und wie kann man ein MVP definieren?
Wie bekomme ich eine Priorisierung im Projekt und wie hilft mir das, die Spannung aus dem Projekt zu nehmen.

Warum ist es schon beim Anforderungsslicing wichtig das MVP im Auge zu haben und auf die Releasezyklen zu achten.
Sie hören einfache Tipps und Tricks, die in der Bewältigung vieler Probleme hilfreich sein können.


Mladen Stefanovic, BearingPoint TechnologyMladen Stefanovic, Scrum Master, Product Owner, Requirements Engineer. Er hat seine Karriere 2008 bei der mobilkom Austria (A1) begonnen und arbeitet nun als Technology Consultant bei BearingPoint.
In den 10 Jahren Berufserfahrung fließen viel Wissen über diverse Methoden ein. Business-Analyse wird durch Mladen lebendig. Mit der Kombination von vielen Methoden schafft er es, maßgeschneiderte Lösungen für seine Kunden zu finden. Die breite Erfahrung in vielen Bereichen der Telekommunikation sind hier ebenso wertvoll wie das theoretische Wissen, welches über die Jahre in diversen Fortbildungen gesammelt wurde.

Die betriebswirtschaftlich richtigen Anforderungen mit einer Portfolioebene umsetzen

Referenten: Lothar Fischmann, Wibas GmbH und Sebastian Schneider

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 14:25 - 15:10 Uhr

Level: 100

Zielgruppe: Management, Abteilungsleiter, Change Agents, Erfahrungsberichtjäger

Abstract: Wie bewegen sich Anforderungen in großem Stil durch ein Unternehmen? Wie werden aus Initiativen, die strategisch in einem Unternehmen definiert werden, konkrete Anforderungen, die sich auch umsetzen lassen? Ein möglicher Ansatz ist es, mit einer sogenannten Portfolioebene zu arbeiten, die mit Epics (großen Initiativen) arbeiten und die durch einen Prozess mehr Reife, mehr Klarheit gewinnen und dann zu einer Umsetzung gelangen können. In diesem Vortrag geht es weniger um anforderungstechnische Details, als mehr um das große Bild, wie die „richtigen“, betriebswirtschaftlichen wertvollen Anforderungen, umgesetzt werden können..

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- Die Teilnehmer bekommen einen Blick auf das große Ganze. Wie fließen Anforderungen durch ein Unternehmen
- Wir zeigen, wie genau die (z.B. betriebswirtschaftlich) richtigen Anforderungen umgesetzt werden können
- Wie wir mit dem Management Bewertungen vorgenommen haben
- Wie die Teilnehmer betriebswirtschaftlich richtig Priorisieren können
- Wie die Reife der Anforderungen zugenommen hat


Lothar Fischmann, Wibas GmbHLothar Fischmann unterstützt Organisationen dabei, Agilität in Experimenten zu verproben und Lösungen zu skalieren. Darauf aufbauend befähigt er Menschen, Lösungsmuster eigenständig zu entwickeln und Veränderung nachhaltig zu gestalten.

Sebastian SchneiderSebastian Schneider ist freiberuflicher Unternehmensberater und hilft Unternehmen Produkte zu entwickeln, die Kunden lieben.

Seit 2005 hat er Erfahrungen in Scrum und den damit einhergehenden Anforderungen und Wünschen von Kunden an Produkte. Auf dem ScrumKurs24.de findet sich sein Blog zu Themen rund um Scrum.

Ein praktischer Einblick in die Vernetzung von klassischen und agilen Bereichen

Referenten: Sebastian Truthän und Fabian Messig, borisgloger consulting

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 14:25 - 15:10 Uhr

Abstract: Die richtigen Anforderungen zur richtigen Zeit zu erheben, sie geeignet vorzuhalten und sie zum rechten Zeitpunkt umzusetzen, ist entscheidend für eine erfolgreiche Entwicklung. Im Projektverlauf kommen immer wieder neue Themen auf, Dinge, die anfangs nicht berücksichtigt worden sind, Details, die neu justiert werden müssen, Chancen, die man nutzen möchte. Der Anforderungszoo umfasst dabei eine breite Masse an unterschiedlichen Teilbereichen: Funktionale Anforderungen, Nutzungsanforderungen, Kundenanforderungen, Performanzanforderungen, um nur einige an dieser Stelle zu nennen.

Das Gefälle zwischen klassisch agierenden Bereichen und teilweise neu agil aufgestellten Bereichen steigt weiter an. Es bietet jedoch auch neue Möglichkeiten, Chancen aber auch Herausforderungen. Ein agiler Ansatz unterstützt zum Beispiel bei der Einbringung großer Mengen neuer Anforderungen. Diese werden nicht alle zu Beginn eingebracht, sondern iterativ in kleinen Anforderungspaketen zur Bearbeitung eingespeist. Anforderungen können so zu einem späteren Zeitpunkt spezifiziert werden und effizienter den weiteren Prozess durchlaufen. Ein weiterer Vorteil einer Annäherung von klassischen und agilen Bereichen sind regelmäßige Feedbackschleifen. Das Feedback des Kunden bekommt so eine deutlich höhere Gewichtung und man entwickelt am Kunden und nicht an ihm vorbei.

Wie diese Grenze zwischen traditionellen und agilen Vorgehensweisen mit Hilfe von agilen Frameworks (z.B. Scrum) leichter transparent werden können und was sich bei der Erarbeitung als praktikabel erwiesen hat, wieso diese Annährung in Großprojekten notwendig ist und für welche Rollen sie relevant ist, wird im Rahmen einer interaktiv spielerischen Prototypenentwicklung verdeutlicht werden.

Im ersten Teil des Kurzworkshops wird die Methode praktisch mit den Teilnehmenden ausprobiert und reflektiert. Anschließend wird anhand eines Praxisbeispiels die Anwendung in der täglichen Arbeit vorgestellt und diskutiert.


Fabian Messig, borisgloger consultingFür Fabian Messig gibt es ein Element in agilen Arbeitsweisen wie Scrum, das ihn besonders begeistert: die Definition of Done. Sie gibt Orientierung, verlangt Commitment und Qualitätsbewusstsein und fordert mitunter andere Lösungswege als die bisher bekannten. Wie Führung auf diesem Weg inspirieren kann, ist eine weitere Frage, die Fabian Messig in seiner Arbeit beschäftigt. Vor allem, weil es ihm immer darum geht, Projekte auf den Punkt zu liefern.

Zugute kommt ihm dabei seine hohe Sensibilität für menschliche Interaktionen und die Fähigkeit, sich selbst offen auf neue Situationen einzulassen. Aus Fabian Messigs Sicht erfordert das oftmals, einen Schritt zurückzutreten und einer Entwicklung Raum zu lassen, statt sie zu forcieren.

It's Method Time - diese 5 Techniken gehören im digitalen Zeitalter in jeden RE-Methodenkoffer

Referent: Dr. Christopher Schulz, mosaiic GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 15:40 - 16:25 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Alle Teilnehmer, die ihren Requirements Engineering Methodenkoffer für digitale Zeiten erweitern und verfeinern möchten

Abstract: Digitale Geschäftsmodelle, agil-skalierende Aufbau- & Ablauforganisationen sowie der stetig wachsende Einfluss von Software in Produkten und Dienstleistungen machen das Requirements Engineering zu einer immer wichtigeren Unternehmensdisziplin.

Standen im Anforderungsmanagement bis vor einigen Jahren insbesondere die Vollständigkeit, Korrektheit und Präzision im Fokus, so zählen im Zeitalter der digitalen Transformation vielmehr die Geschwindigkeit, Kundennähe und Fehler-Toleranz.

Das Problem: klassische RE Konzepte wie beispielsweise die Satzschablone, das Kano Modell oder Wiegers Priorisierungsmatrix kommen heutigen Bedarfen nur bedingt nach. Zeit, den eigenen RE Methodenkoffer aufzuklappen und durch aktuelle Techniken zu komplettieren.

Im Konferenzbeitrag gibt der Referent einen Überblick über fünf moderne RE Techniken. Abgedeckt wird dabei der gesamte RE Lebenszyklus, beginnend mit dem Identifizieren einer Anforderung bis hin zum Lösungsdesign und der Verprobung. Beispiele und Erfahrungsberichte aus der Praxis runden den Vortrag ab.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- Jobs-to-be-Done Konzept >> verborgene Anforderungen aufspüren
- Pyramide der Nutzenelemente >> den Mehrwert einer Anforderung sicher bestimmen
- RE Interviewlandkarte >> Anforderungen strukturiert und übersichtlich festhalten
- NABC Methode >> kreative Lösungen für Anforderungen entwickeln und bewerten
- Prototyping >> in 5 Schritten Anforderungen validieren


Dr. Christopher Schulz, mosaiic GmbHDr. Christopher Schulz studierte Informatik am KIT in Karlsruhe und an der INSA de Lyon. Seit 2007 berät er Kunden in der Automobil- und Bankenbranche an der Schnittstelle zwischen Business und IT. Seine Schwerpunkte liegen im Requirements Engineering, Business Analyse und Enterprise Architecture Management. Neben Beratungsengagements bei internationalen Kunden gibt Christopher seine Expertise mittels Fachpublikationen (>40), Büchern (>7), Blogartikeln (>150), Tool-Studien (>5), Vorträgen (>20) und Trainings (>10) sowohl firmenintern als auch -extern weiter.

Paul ist PO! Und Nun?

Referent: Ulf Mewe, HEC GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 15:40 - 16:25 Uhr

Level: 100

Zielgruppe: Product Owner, Business Analysten, (Scrum Master), (Entwickler in agilen Teams)

Abstract: Oh Mann! Was hat Paul sich da nur eingebrockt. Eigentlich hatte er doch nur eine Idee für ein neues Produkt. Aber als er seinem Chef im Fahrstuhl davon erzählt hat, war dieser sofort von der Idee angetan. Paul soll nun der PO, also der Product Owner, für das Projekt werden, aber er hat so etwas noch nie gemacht.

Was muss Paul denn jetzt eigentlich machen? Und wie kann er dafür sorgen, dass das Produkt tatsächlich erfolgreich wird?

In diesem Vortrag begleiten wir Paul durch sein erstes Projekt als Product Owner. Wir beleuchten, was die Rolle des Product Owners tatsächlich für Aufgaben beinhaltet und welche Fähigkeiten ein Product Owner mitbringen sollte. Es werden verschiedene Praktiken vorgestellt, die es dem Product Owner ermöglichen seiner Rolle gerecht zu werden und es wird darauf eingegangen, was besser zu vermeiden ist.

Der Vortrag richtet sich einerseits an Product Owner und Scrum Master auf der anderen Seite aber auch an Entwickler in agiles Teams, die ihren Product Owner gerne bei seinen Aufgaben unterstützen möchten bzw. ihm dabei helfen möchten seine Rolle möglichst gut auszufüllen.

Die gesamten Inhalte werden anhand eines Projektes erläutert in welchem ein neuer Product Owner startet und hier die ersten Erfahrungen und Fehler macht. Die Inhalte sind so gestaltet, dass "neuen" Product Ownern eine Orientierung für ihr erstes Projekt gegeben werden kann, aber auch erfahrere Product Owner (hoffentlich) noch neue Techniken und Herangehensweisen kennenlernen.

Ablauf:
Nach einer kleinen Einführung zum Thema Scrum und der Rolle des Product Owners im Scrum Team geht es zunächst um die konkreten Aufgaben des Product Owners und um die Fähigkeiten, die ein guter Product Owner mitbringen sollte.

Danach beschäftigt sich der Vortrag mit konkreten Methoden, wie Product Vision, Personas, Story Mapping /, Event Storming und der Priorisierung von User Stories, sowie der Planung im agilen Kontext.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Zuhörer lernen sowohl über die Rolle des Product Owners, als auch über Techniken zur Erhebung von Anforderungen und zur Planung in agilen Projekten.

Im einzelnen sind dies u. a.
* die Rolle des POs
* unterschiedliche PO Typen
* Product Vision
* Personas
* Agile Inception Deck (Erwähnung)
* Story Mapping
* Event Storming (Erwähnung)
* Planung in agilen Projekten
* Skalierung der PO Rolle
* Product Ownership Evolution Model


Ulf Mewe, HEC GmbHUlf Mewe ist als Berater bei der HEC GmbH in Bremen tätig. Er berät und unterstützt IT-Unternehmen, Fachbereiche und Teams in den Bereichen Anforderungsmanagement und agiles Projektvorgehen. Dabei steht die Weiterentwicklung von Menschen und Organisationen immer im Vordergrund, um Arbeit wertvoller zu machen. Als Sprecher auf verschiedenen Konferenzen und als Dozent an der Hochschule Bremen profitiert Ulf Mewe von mehr als 10 Jahren Erfahrung im agilen Anforderungsmanagement und in agilen Projekten und teilt diese Erfahrungen immer wieder gerne mit anderen.

Was heißt hier Product Owner?

Referent: Dr. Andreas Birk, Software.Process.Management

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 15:40 - 16:25 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Product Owner, Requirements-Manager, Business Analysten, Produktmanager, Scrum Master, Projektleiter, Entwicklungsleiter

Abstract: Der Vortrag hinterfragt die Rolle des Product Owners (PO) in agilen Teams und Organisationen: Wie ist die Rolle gestaltet, und wohin entwickelt sie sich? Wie füllen Product Owner ihre Rolle mit Leben? Und welche Instrumente des agilen Requirements-Engineerings setzen sie ein, um der Entwicklung den Weg zu erfolgreichen Produkten zu ebnen?

Ausgangspunkt sind die Ergebnisse einer Befragung von Product Ownern nach ihrer Rolle und ihren Aufgaben. Sie hat sehr unterschiedliche organisatorische Konstellationen und Rollenverständnisse offengelegt. Der Vortrag präsentiert die Grundmuster dieser Konstellationen und zeigt ihre Vorteile und Herausforderungen auf. Das hilft Product Ownern ihre Position zu stärken und weiter zu entwickeln.

Passend zu den identifizierten Rollenmustern der PO schlägt der Vortrag geeignete Instrumente für das agile Requirements-Engineering vor und stellt sie zur Diskussion. Die Auswahl spannt einen Bogen von Stakeholder-Analyse über Backlog-Management bis zum Zusammenspiel von RE und agilem Testen. Betrachtet werden drei unterschiedliche Umfelder: innovative Neuprodukte, interne IT-Applikationen und technische Systeme.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Zuhörer lernen:

• Wie ist die Rolle des Product Owners in der Praxis gestaltet?
• Wie füllen Product Owner ihre Rolle mit Leben?
• Welche Instrumente des agilen Requirements-Engineerings setzen Product Owner ein, um der Entwicklung den Weg zu erfolgreichen Produkten zu ebnen?


Dr. Andreas Birk, Software.Process.ManagementDr. Andreas Birk ist Gründer und Principal Consultant von Software.Process.Management und Partner der pd7.group. Er hilft Organisationen, ihre Software-Prozesse optimal an den Erfordernissen auszurichten. Schwerpunkte sind toolgestütztes Requirements-Management, Agile Adoption und Software-Produktmanagement. Er gibt seine Erfahrungen als Berater, Coach und Trainer weiter, und publiziert zu Themen des Software-Engineering.

Projekt- und Programmmanagement mit qualitätsgesicherten Anforderungen

Referent: Dr. Sebastian Adam, OSSENO Software GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 16:35 - 17:20 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Projektleiter, Programmmanager, Portfoliomanager, Prozessverantwortliche, Business Analysten, Requirements Engineers

Abstract: Anforderungen sind kein Selbstzweck, sondern sollen helfen, in Rahmen von Projekten das Richtige (und möglichst auch nur das) zu entwickeln. Deshalb ist seit langem bekannt, dass das Projektmanagement maßgeblich von den Anforderungen und deren Qualität abhängig sind. Doch entsprechende Methoden und insbesondere Werkzeuge sind nach wie vor nicht sauber integriert, weshalb die Verknüpfung beider Disziplinen oft aufwändig und fehleranfällig ist. Insbesondere durch die zunehmende Bedeutung eines projektübergreifenden Portfolio- oder Programmmanagements stellt sich daher die Frage, wie man entsprechende Prozesse besser abbilden kann. Der Vortrag versucht mit Hilfe moderner Werkzeuge wie JIRA und ReqSuite® eine Antwort hierauf zu liefern.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- Was RE im Unternehmenskontext so besonders macht
- Welche Abstraktionsebenen von Anforderungen es gibt
- Wie man traditionelle Freigabe und Planungsprozesse mit agiler Entwicklung verzahnen kann
- Wie die Verantwortlichkeiten und Prozesse auf verschiedenen Ebenen aussehen
- Wie man Qualität durchgängig sicherstellen kann


Dr. Sebastian Adam, OSSENO Software GmbHDr. Sebastian Adam verantwortet in der Geschäftsführung der OSSENO Software GmbH die Bereiche Produktinnovation und Marketing. Vor seiner Zeit bei OSSENO arbeitete er 10 Jahre lang als Berater, Wissenschaftler und Teamleiter für Requirements Engineering am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering. In dieser Rolle hat er mehrere Duzend Unternehmen in Fragestellungen des Requirements Engineering begleitet und branchenübergreifende Einblicke in typische Erfolgsfaktoren während der Einführung von Requirements Engineering gewonnen.

Eine Geschichte über Kreative, Fachbereiche, das agile Team und die Liebe zum innovativen Produkt

Referenten: Philipp von Bentivegni, Accenture GmbH und Sebastian Straube, dgroup (Part of Accenture Consulting)

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 16:35 - 17:20 Uhr

Level: 100

Zielgruppe: Projektmanager, Produkt Manager, Architekten & Kreative

Abstract: Warum ist die Symbiose zwischen Kreativ-, Fach- und IT-Abteilungen auch für Entwickler und Architekten relevant?

Bei vielen unserer Kunden sind wir immer noch mit Silos und / oder "Silodenken" konfrontiert. Viele der Teams sind nach Kompetenzen organisiert und arbeiten getrennt voneinander. Wir beleuchten in diesem Vortrag, warum es so wichtig ist, aus diesen Silos eine Organisation zu schaffen, welche eine holistische agile Produktentwicklung, von der Idee über die Umsetzung bis zum Betrieb, ermöglicht und fördert. Anhand von Projektbeispielen aus verschiedenen Industrien werden folgende Themen / Fragestellungen diskutiert:

- Wie funktioniert ein innovativer Ideenprozess (Product Discovery) mit klaren Hypothesen und Prüfung durch Experimente?
- Frühzeitige Einbindung von Architekten und Entwicklern in den Ideenprozess (Feasibility-Analysen, relevante Architekturentscheidungen, etc.)
- Wie kann ich mich als Entwickler / Architekt in Priorisierungsentscheidungen einbringen? Wie schaffe ich Wert im ökonomischen Sinne? Wie werden Enabler (Spikes, Tech Stories, Bugfixing) gewichtet?

Im Rahmen dieser Themen / Fragestellungen werden jeweils „Bad und Good Practices“ aus vergangenen Projekten aufgezeigt. Die Teilnehmer werden danach in der Lage sein, Fallstricke in der Produktentwicklung zu verstehen und zu lösen. Außerdem verstehen sie, wie man den Flow in einer holistischen agilen Produktentwicklung optimieren und nutzen kann sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit in cross-funktionalen Teams.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- Verständnis wie agiles Requirements Engineering funktioniert
- Best Practices für Agile Requirements Engineering
- Verständnis von hypothese-getriebener Produktentwicklung
- Product Discovery Methoden (u.a. Methoden zur Einbindung des Endkunden im Requirements Engineering)


Sebastian Straube, dgroup (Part of Accenture Consulting)Sebastian Straube ist Consultant bei der dgroup (Accenture Consulting). Er ist leidenschaftlicher Agilist und Experte in den Bereichen: Product Discovery, Requirements Engineering und agile Methoden.

Philipp von Bentivegni, dgroup (Part of Accenture Consulting)Philipp von Bentivegni ist ein spezialisierter Agiler Coach und Advisor mit Schwerpunkt auf Produktentwicklung und organisatorischem Wandel. Mit Accenture hilft er Unternehmen, am Markt relevant zu bleiben.

Gute User Stories fallen nicht vom Himmel – Über den Lebenszyklus einer Anforderung im agilen Projekt

Referent: Dr. André Köhler, Softwareforen Leipzig GmbH

Tag und Uhrzeit: 26. September 2018, 16:35 - 17:20 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Product Owner, Scrum Master, Anforderungsmanager, Projektleiter

Abstract: Der Umgang mit Anforderungen im agilen Projekt erscheint einfach: der Product Owner erstellt eine User Story und gibt sie ans Team zur Umsetzung. So einfach geht es in der Praxis aber dann doch nicht. Zunächst ist der Product Owner sehr oft nicht der echte „Kunde“, sondern muss sich mit mehreren Stakeholdern über Anforderungen abstimmen. Weiterhin ist es auch im agilen Projekt keine gute Idee, Anforderungen dem Team „über den Zaun zu werfen“. Der Vortrag zeigt auf, wie der Lebenszyklus einer User Story aussieht – von der vagen Idee des Kunden bis zum Release in die Produktivumgebung. Es wird gezeigt, wie Product Owner, Stakeholder und das Team gemeinsam dafür sorgen können, dass möglichst hochwertige User Stories entstehen und letztlich das agile Projekt erfolgreich sein kann.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- Wie entsteht eine User Story?
- Wer ist an der Erstellung einer User Story beteiligt?
- Wie sieht der Lebenszyklus einer User Story aus?


Dr. André Köhler, Softwareforen Leipzig GmbHDr. André Köhler ist Gründer und Geschäftsführer der Softwareforen Leipzig GmbH, einer Ausgründung aus der Universität Leipzig. Zuvor studierte er Wirtschaftsinformatik an den Universitäten in Leipzig und Marseille (Frankreich) sowie am Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) in Berlin. Von 2003 an war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Angewandte Telematik / e-Business an der Universität Leipzig tätig, wo er ab 2007 die Abteilung Prozesse leitete. Herr Dr. Köhler ist zertifizierter Scrum Master und tätig als Trainer und Berater für die Einführung und Verbesserung von agilen Methoden in Organisationen. Er arbeitet regelmäßig für unterschiedliche agile Teams als externer Scrum Master und Agile Coach.

Agiles Jeopardy

Moderation: Marlon Schultz, Mayflower GmbH

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, ab 19:30 Uhr

Zielgruppe: Agilisten die den Konferenztag mit einem Schmunzeln ausklingen lassen wollen

Abstract: Wir spielen Jeopardy und haben Euch Antworten aus der agilen Welt mitgebracht. Da Antworten alleine allerdings sehr einsam sind, treten vier Teams an, um die richtigen Fragen zu stellen. In lockerer Atmosphäre wird sich durch die verschiedenen Kategorien gebuzzert und gemeinsam gehen wir so den Antworten auf den Grund.

Agile Strategieplanung mit 45 Teams - Von Top-Down zu Bottom Up !

Referenten: Sudan Jackson und Oliver Zilken, REWE digital GmbH

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 09:05 - 10:05 Uhr

Abstract: Das 2014 gegründete Unternehmen „REWE digital“ (aktuell ca. 800 MA) ist angetreten, die digitale Strategie der REWE Group (Handelskonzern mit 90-jähriger Tradition und ca. 330.000 Mitarbeitern) neu aufzustellen. Innerhalb von 4 Jahren gab es ein Wachstum von 1 auf mittlerweile 45 Entwicklungsteams, die alle mittels Scrum oder Kanban arbeiten.

Im Vortrag/Erfahrungsbericht geht es um unsere Erfahrungen beim Change unserer 2-Jahres-Portfolio-Planung für unser Unternehmen, die wir von Top-Down, zu einem agilen Bottom-Up Prozess geändert haben.

Im ursprünglich System geschah die Ziel- und Featurevorgabe Top-Down aus Geschäftsführer- und Lenkungskreisen; für das eigentliche Anforderungsmanagement blieb nur wenig wirklicher Spielraum. Die letzendlich gelebte Kultur im Unternehmen wurde sichtbar dadurch beeinflusst.

Durch kontinuierliche Arbeit am System konnten wir den Prozess nun umkehren; von Top-Down gibt es nur noch strategische Umsatzziele. Die letztendliche Anforderungsanalyse, sowie die gemeinsame Portfolioentwicklung und Priorisierung wurden als Bottom-Up Prozess durchgeführt.
Wir legen im Vortrag dar, wie es uns gelang, den Prozess umzukehren und zu implementieren, und was wir daraus gelernt haben.


Sudan Jackson, REWE digital GmbHSudan Jackson (@sudanjackson) ist Manager Organisational and Cultural Development im Bereich Technologie bei REWE Digital. Er hat über 20 Jahre Erfahrung als Personalentwickler, Projektmanager, IT-Berater und Business Coach - dabei hat er erfolgreiche Leadership-, Empowerment- und Talentmanagement-Programme konzipiert und umgesetzt. Ihm liegt viel daran (und es macht ihm großen Spaß), neue Wege zu entdecken diese Themen zu modernisieren.

Oliver Zilken, REWE digital GmbHOliver Zilken (@OZilken) arbeitet seit 2014 bei der REWE digital GmbH in Köln, in der Rolle des Chief Scrum Master. Sein Fokus liegt in der Führung und Ausrichtung der knapp 25 Scrum Master bei REWE digital, sowie der Gestaltung einer agilen skalierten Zusammenarbeits- Organisation. Oliver ist seit 2010 durchgehend zertifizierter CSM, CSPO und CSP der ScrumAlliance.
Er ist seit Jahren regelmäßig als Referent auf verschiedenen internationalen Events unterwegs, außerdem betätigt er sich nebenberuflich zusätzlich als Trainer und Coach in Sachen agilem Arbeiten und New Leadership.

Digitale Transformation braucht mehr als RE – mit agiler Business Analyse echten Change steuern

Referentin: Ursula Meseberg, microTOOL GmbH

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 10:35 - 11:20 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Requirements Engineers, Business Analysten, Projektmanager, Systemarchitekten

Abstract: Lernende Systeme, hohe Vernetzung von Geräten und Anwendungen sowie immer neue Möglichkeiten für unternehmensübergreifende Prozesse erzeugen einen wachsenden Innovationsdruck auf Unternehmen. Digitale Transformation bedeutet deshalb für viele, nicht nur ihre Produkte und Dienstleistungen an den neuen technologischen Möglichkeiten auszurichten, sondern ihr gesamtes Geschäftsmodell zu innovieren.

Neue Geschäftsmodelle umzusetzen, heißt umfangreiche Change-Vorhaben durchzuführen, die nicht auf Projekt- sondern auf Programmniveau angesiedelt sind. Sie sind in der Regel durch eine große Zahl an Beteiligten, einen breiten funktionalen Scope und eine hohe Managementkomplexität gekennzeichnet. Darüber hinaus erfordern sie die konsequente Orientierung am Business Value und dem Feedback der Stakeholder. Unter all diesen Aspekten bietet die agile Business Analyse hier wirksame Unterstützung.

Der Vortrag führt zum einen die Artefakttypen der agilen Business Analyse ein, die die gesamte Wertschöpfungskette Bedarf – Lösung – Nutzen abdecken. Zum anderen werden agile, anforderungsbasierte Planungstechniken für große Change-Vorhaben der digitalen Transformation vorgestellt, die die Managementkomplexität beherrschbar machen.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Zuhörer lernen agile Business Analyse und deren Artefakte kennen. Sie erfahren, wie man damit eine Struktur schafft, um nachvollziehbar den Bedarf in User Stories zu verfeinern, agil zu planen und steuern und parallel dazu die Systemarchitektur zu entwerfen.


Ursula Meseberg, microTOOL GmbHUrsula Meseberg (Dipl. Math.) hat die Berliner microTOOL GmbH 1984 mit begründet und ist Geschäftsführerin des Unternehmens. Zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn hat sie mehrere Jahre als Consultant vorwiegend an der Anpassung und Einführung von Systemanalyse- und Softwareentwicklungsmethoden sowie der Entwicklung unternehmenseigener Vorgehensmodelle mitgewirkt.
Sie ist Mitglied des International Institutes of Business Analysis IIBA® und gehört ehrenamtlich dem Vorstand des IIBA® Germany Chapter an. Außerdem ist sie assoziiertes Mitglied des IREB®.

Der Weg zur agilen Releaseplanung

Referentin: Andrea Grass, oose Innovative Informatik eG

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 10:35 - 11:20 Uhr

Level: 200

Abstract: Es ist Projektbeginn. Sie stehen vor der Aufgabe möglichst schnell einen Releaseplan zu erstellen, der einen fachlichen und geschäftlichen Mehrwert liefert. Da es sich um ein agiles Projekt handelt, können Sie nicht auf eine detaillierte Anforderungsanalyse zurückgreifen. Wie gehen Sie nun vor?

Begeben Sie sich Schritt für Schritt auf eine Reise von der Geschäftsvision, über Geschäftsdimensionen, Einführungsszenarien, Story Maps und gelangen schließlich zum Ziel: einer geschätzten Releaseplanung. Die vorgestellte Vorgehensweise ist ein wesentlicher Schritt des agilen Produktmanagement und hat sich in vielen Projekten bewährt.


Andrea Grass, oose Innovative Informatik eGAndrea Grass arbeitet als Trainerin und Agile Coach für die oose Innovative Informatik eG. Sie führt Agilitätschecks durch, unterstützt Teams, Agilität zum Leben zu erwecken oder Unternehmen ihren Weg in die Selbstorganisation zu finden.

Effektives User Story Mapping auf Basis von Personas und Szenarien

Referent: Hias Wrba, UX&I GmbH

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 10:35 - 11:20 Uhr

Level: 100

Zielgruppe: Product Owner, Produktmanager, Business Analysten, Stakeholder, Entwickler, UX Professionals

Abstract: User Story Maps sind ein von Jeff Patton entwickeltes Verfahren um User Stories, die, so Patton "Bausteine einer Kommunikation zwischen Entwicklern und Nutzern", zu strukturieren und zu kontextualisieren. Im Gegensatz zu einem linearen Backlog zeigt die Map die Bestandteile einer Anwendung in Beziehung zueinander und erlaubt es so diese in ihrer Gesamtheit zu begreifen. Story Maps gibt es mittlerweile in zahllosen Varianten und Ausprägungen - gemeinsam ist ihnen jedoch nahezu immer, dass sie aus Anwenderperspektive abgeleitet werden und das an Ihrer Entstehung Business, UX und Entwicklung gemeinsam beteiligt sind.

Wir haben in verschiedenen Projekten, vom Enterprise Application Bereich bis zum eCommerce die Erfahrung gemacht, dass sich mit Story Maps nicht nur hervorragend im Team Anforderungen erarbeiten lassen, sondern das die Methode vor allem auch dazu beitragen kann ein gemeinsames Verständnis der zu entwickelnden Lösung zu erarbeiten.

Als fantastische Unterstützung haben sich dabei die aus der nutzerzentrierten Entwicklung entliehenen Methoden der Personas und Szenarien erwiesen. Diese bilden eine Grundlage um Maps konsequent aus der Nutzerperspektive abzuleiten und dabei die Vielzahl und den Variantenreichtum möglicher Anwendungsfälle gerecht zu werden.

In der von uns im Rahmen unserer Ansatzes UX Thinking entwickelten Ausprägung werden Personas in Anlehnung an die von Christina Wodtke definierten Quick Personas sehr auf ihr Tätigkeiten und Ziele reduzierte um die Interaktion mit der Anwendung in den Fokus der Überlegungen zu stellen.

Im Rahmen des Vortrags werde ich abgeleitet aus einer kurzen Vorstellung von Story Mapping und Personas als eigenständige Methoden unsere Vorgehensweise erläutern und mit Beispielen aus dem Projektalltag belegen wie diese uns immer wieder dabei unterstützt im Team Anforderungen effizienter, effektiver und nutzerzentrierter zu erheben.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Neben den Grundlagen von User Stories, Story Mapping und einer kurzen Ausflug in die Geschichte und Entwicklung von Personas wird vor allem unser Ansatz mit dem sich User Story Maps aus Soll Szenarien ableiten lassen vorgestellt. So kann die Anforderungserhebung auch in agilen Kontexten ebenso sorgfältig wie effizient durchgeführt werden.


Mathias „Hias“ Wrba arbeitet seit nunmehr fast 15 Jahren als quereingestiegener User Experience Stratege und Designer im Bereich digitale Medien. Seine Schwerpunkte sind research-getriebene Strategie- und Produktentwicklung in agilen Kontexten. Er schult außerdem als Gastdozent bei artop - Institut an der Humboldt-Universität Berlin - das von ihm mitentwickelte Vorgehensmodell UX Thinking und leitet seit 2018 gemeinsam mit Bernd Feldmayer den Münchner Standort der UX&I GmbH.

Klassische Tools werden vernachlässigt

Referent: Mirko Scharping, Neofonie GmbH

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 11:30 - 12:15 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Product Owner, Produktmanager, Proxy-POs, die eigentlichen Owner eines Produktes (Gesellschafter, Gründer, CEOs)

Abstract: In der agilen Welt wird sehr oft davon geredet, dass man kundenorientiert und -zentriert arbeitet. Oftmals fehlt aber die Zusammenarbeit mit dem Endkunden. Dieser wird ersetzt durch Abteilungen, die dem Kunden augenscheinlich nahe stehen, wie zum Beispiel Sales oder Support. Doch oftmals fehlt der Dialog zwischen PO und Endkunde. Selbst wenn dieser stattfindet, haben die POs oftmals nicht die richtigen Werkzeuge zur Hand, um rauszufinden, was der Kunde wirklich braucht. Stattdessen nehmen sie auf, was der Kunde sich wünscht. Dies mündet in einer Sammlung von Features anstatt von Use Cases. Das Dilemma ist, dass die klassischen Requirements Engineers sich nicht in der agilen Welt auskennen und die Agilisten die klassischen Methoden als veraltet ansehen und sich nicht damit auskennen (wollen).

Wenn an den falschen Funktionen aus den falschen Intentionen heraus gearbeitet wird, kann ein Team, das auf Effektivität getrimmt ist, auch völlig ineffizient arbeiten. Erst durch das richtige Ziel wird ein Team effizient und erst dann kann man auch die Effektivität angehen.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Der Zuhörer lernt, wie wichtig klassische Methoden des RE sind und sie hinter die Funktionen und Features blicken müssen, um den wahren Mehrwert für ihre Kunden generieren zu können.


Mirko Scharping, Neofonie GmbHMirko Scharping kam Anfang 2011 als Projektleiter bei myHammer in Berlin erstmals mit agilen Methoden in Berührung. Die Art und Weise Projekte „agile“ anzugehen entsprach seinem natürlichem Vorgehen und er wurde Teil der agilen Community. In zahlreichen Meetups holte er sich stetig Feedback und tauschte sich über Unternehmensgrenzen hinaus aus. Angefangen als Scrum Master für Teams hat er schnell gemerkt, dass der agile Gedanke über die Teamgrenze hinweg getragen muss. Erst wenn die Anforderungen stimmen kann auch der größtmögliche Kundennutzen erreicht werden.

Story Mapping mal anders! Ein zentrales Bild für alle.

Referenten: Milena Sprysz und Ingo Kreienbrink, adesso AG

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 11:30 - 12:15 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Scrum-Team, Management, Projektleiter im agilen Bereich, Requirements Engineer im agilen Bereich

Abstract: In so gut wie allen agilen Projekten gibt es Story Mappings. Diese liegen in verschiedensten Variationen vor. Ob digital oder analog, ob Storiesfokussiert oder Statusfokussiert. Jedes Projektteam erstellt sich sein eigenes individuelles Story Mapping. Im schlimmsten Fall gibt es für ein Projekt verschiedene Story Mappings, da jede Rolle einen anderen Fokus bevorzugt. Ein Problem taucht in so gut wie in jeder Story Mapping auf: Kein gemeinsames zentrales und verständliches Bild.

In der Praxis, als auch in vielen Literaturen werden Story Boards immer für die aktuelle Iteration betrachtet, die Stories erhalten einen individuellen Status und werden hin und her gezogen. Um ein zentrales Bild zu erhalten müssen mehrere Komponenten beachtet werden. Dazu zählen: EPICs, verschiedene Teams, zukünftige Sprints, Anforderungen in Form von User Stories, Bugs, Status, das Backlog, Schätzungen, Hindernisse, aktuelle Bearbeiter, usw. Hierfür werden Story Mappings benötigt.

Das heißt um das eine Ziel zu erreichen muss der Blick erweitert werden. Alle Komponenten sind wichtig. Jede Rolle im Team bevorzugt für seine Arbeit gewisse Komponenten. Damit das Projektziel, die Motivation und vor allem die Transparenz aufrechterhalten werden kann, müssen alle Rollen im Team, auch das Management vom gleichen reden. Agil arbeiten, bedeutet auch, immer wieder miteinander zu kommunizieren und sich gegenseitig Feedback zu geben.

Das zentrale Bild und somit die neue Idee für eine neue Story Mapping Methode ergibt im Schluss nicht nur eine bessere Kommunikation, sondern auch eine bessere Möglichkeit zur Planung, Transparenz und Übersicht. Dies kann zu einem schnelleren Erfolg führen.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Zuhörer lernen was es heißt die Theorie und die Praxis zu verstehen und einander näher zu bringen. Sie lernen, dass es ist wichtig ist, ein zentrales Bild für das gesamte Projekt und für das Team zu haben. Das bedeutet dass, die Zuhörer, nach dem Vortrag, ihren Blick erweitern werden, wenn es darum geht, nicht nur den aktuellen Sprint zu betrachten sondern auch an zukünftige Sprints zu denken und auch vom einem gemeinsamen Projekt / Bild zu sprechen. Denn auch neben der Anforderungserhebung und dem agilen Arbeiten sind auch die richtige Kommunikation und ein gemeinsames Verständnis wichtig.


Milena Sprysz, adesso AGFrau Sprysz beschäftigt sich nun mehr als 1 Jahr intensiv mit agilen Methoden und sammelte bereits Erfahrungen im Requirements Engineering, Testing und Scrum Projekten. Neben den praktischen Erfahrungen in agilen Projekten vertieft sie auch ihr theoretischen Wissen durch Schulungen, Seminararbeiten und durch ihr berufsbegleitendes Master Studium am Johner Institut. Dort hielt sie bereits kleine Workshops zum Thema Agilität, User Story Mapping und Scrum. Der Wunsch von Frau Sprysz ist es die Praxis und die Theorie einander näher zu bringen und zu zeigen, dass ein zentrales Bild mehr Wert ist als viele verteilte Bilder.

Ingo Kreienbrink, adesso AGIngo Kreienbrink hat in über 10 Jahren Wissen und Erfahrungen rund um Softwareentwicklungsprojekte sammeln können. Sein Schwerpunkt liegt im agilen Softwareentwicklungsprojekten und Umstiegsprojekten vorrangig im agilen Kontext.

World-Café - Vom Scrum-Event zum Scrum-Erlebnis!

Referent: Christian Bock, SOPHIST GmbH

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 11:30 - 12:15 Uhr

Level: 300

Zielgruppe: Scrum Master, Product Owner

Abstract: Der Einfallsreichtum der meisten Scrum Teams bei der Gestaltung ihrer Scrum-Events hält sich in Grenzen. Sei es der Starfish und die Improvement Kata bei der Retrospektive oder das Planning Poker und die Magic Estimation beim Planning. In der Wahrnehmung vieler Projektmitarbeiter werden die Scrum-Events so schnell zur lästigen Pflichtveranstaltung und noch viel schlimmer: zum notwendigen Übel. Doch muss das wirklich sein? Ich sage: "Nein!" und hoffe Sie tun das auch.

Lassen Sie uns gemeinsam Ideen entwickeln und uns untereinander austauschen. Lassen Sie uns mit frischen, neuen, spektakulären Methoden und Techniken dafür sorgen, dass Scrum-Events zu Erlebnissen werden. Lassen Sie uns gemeinsam von unseren Erfahrungen profitieren, uns gegenseitig inspirieren und voranbringen.

Ich lade Sie herzlich zu meinem World Café ein, in dem ich mit Ihnen Ideen zu Methoden und Techniken diskutieren möchte, mit Hilfe derer Sie Ihre Scrum-Events zielführend und effektiv gestalten können.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Zuhörer lernen Methoden und Techniken zur Gestaltung von Scrum-Events kennen.


Christian Bock, SOPHIST GmbHKein System- oder Softwareentwicklungsprojekt gleicht dem Anderen - eine Erkenntnis, die ich als Berater & Trainer immer wieder gewinne und die für mich die Faszination des Systems- und Requirements-Engineering ausmacht. Mit dem Ziel, die optimale Antwort auf die Fragestellung des Kunden zu finden, agiere ich in einer sich stets wandelnden Umgebung, auf die es bei der Lösungsfindung zu reagieren gilt. Ich unterstütze unsere Kunden sowohl bei der Definition, Optimierung und Einführung unterschiedlicher Methoden als auch bei der Anforderungsanalyse selbst - unabhängig davon ob im klassischen oder agilen Kontext. Die Erfahrungen, die ich dabei sammle, gebe ich gerne im Rahmen von Coachings oder Schulungen weiter, um unsere Kunden in die Lage zu versetzen, ihre Herausforderungen selbst ideal zu meistern.

Praxiserfahrung: User Experience in agilen Teams gestalten

Referentin: Sandra Wittmann, borisgloger consulting GmbH

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 13:15 - 14:00 Uhr

Zielgruppe: Scrum-Team, Management, Projektleiter im agilen Bereich, Requirements Engineer im agilen Bereich

Abstract: Eines der Kernprinzipien für agiles Arbeiten ist die Fokussierung auf den User. Agile Unternehmen richten sich direkt an den Bedürfnissen und Wünschen potentieller User aus und werden dadurch relevanter und wertvoller.

User Experience – die Erfahrung, die ein User beim Kennenlernen, Erwerben und Gebrauch eines Produktes oder Services macht – wird als eigenständiger Wert betrachtet, der erstrangig nicht mit den Funktionen eines Produktes in Verbindung steht, sondern weit darüber hinaus reicht.

Damit User Experience in agilen Teams erfolgreich gestaltet werden kann, ist es nötig, bei den Strukturen anzufangen. Die Methode User Story Mapping, die im Vortrag genauer betrachtet wird, eignet sich beispielsweise sehr gut, um ein Team fachlich aufzustellen, seine Verantwortung abzustecken und einzelne Lieferungen abzuleiten.

Basierend auf persönlichen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit agilen Teams werden in dem Vortrag Erfolgsfaktoren abgeleitet, die Organisationen dabei unterstützen, sich während des gesamten Produktentwicklungsprozesses am User auszurichten und eine stringente User Experience für ihre Produkte und Services zu entwickeln. Der Blick richtet sich dabei sowohl auf organisatorische Strukturen, als auch auf Praktiken der Zusammenarbeit im Team und über das Team hinaus.

Ich betrachte unter anderem die Fragen, wie eine einheitliche User Experience über mehrere Teams hinweg gestaltet werden kann, wie User Experience Designer und Entwickler erfolgreich in einem Scrum Team zusammenarbeiten können und wie man User Experience und User Interface Design iterativ liefern kann.

RE in agilen Teams - ganz leicht(gewichtig)

Referent: Christian Brandes, QualityMinds GmbH

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 13:15 - 14:00 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Mitglieder in agilen Teams, Product Owner, Requirements Engineer, Tester

Abstract: Was passiert im Zuge einer agilen Transformation mit den Artefakten des Requirements Engineerings und der Rolle des Requirements Engineers? Bedeutet „agiles RE“ tatsächlich, Anforderungen nur noch in Form von User Stories zu erfassen? Wie passt die Rolle eines Product Owners ins Bild? Und wie drückt sich ein wirklich agiles RE-Vorgehen im Projektalltag aus, konkret beispielsweise in einem Scrum-Sprint-Planning?

Wenn Sie sich in Ihrem - agilen oder noch-nicht agilen - Projekt solche oder ähnliche Fragen stellen, erhalten Sie in diesem Vortrag Antworten darauf. Nach einer kurzen Rückschau auf eigene Projekterfahrungen stellt er ein Zusammenspiel zwischen agilen und RE-Techniken vor, das agile Werte und Arbeitsweisen bestmöglich unterstützt, ohne etwa formale Dokumentationspflichten zu vernachlässigen. Sie erhalten Hilfsmittel, die Sie sofort in Ihren Projekten einsetzen können, die die Brücke zwischen „klassischem“ RE und agilen Methoden schlagen und die darüberhinaus die Testbarkeit Ihrer Anforderungen sicherstellen - wie auf der ModernRE 2017 angekündigt.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Was "agiles RE" bedeutet und wie es Schritt für Schritt eingeführt werden kann; wie klassische RE- und agile Artefakte nutzbringend zusammenspielen; in welcher Beziehung die Rollen "Requirements Engineer" und "Product Owner" stehen (können).


Christian Brandes, QualityMinds GmbHDr. Christian Brandes arbeitet als Team Lead Requirements Engineering für die Quality Minds GmbH. Der promovierte Mathematiker ist seit vielen Jahren als Prozessberater und Coach in IT-Projekten tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Testbarkeit von Anforderungen, Abnahmekriterien, Qualitätsziele sowie die Verbesserung agiler und nicht-agiler RE-Prozesse. Regelmäßige Publikationen und Konferenzvorträge runden sein Profil ab.

Requirement Speed Dating - systemische Fragen im interaktiven Format an die richtigen Personen adressieren

Referent: Christoph Bedürftig, jackofalltrades

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 13:15 - 14:00 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Fachbereichs-Mitarbeiter/Stakeholder, Product Owner, Manager, Scrum Master

Abstract: Aus der sehr nahen Beratung von Kunden in meinem ersten Berufsleben als Augenopik-Master weiß ich, wie wichtig ist, dem Kunden die richtigen Fragen zu stellen um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Das Ziel: Kundenbegeisterung. Sprich, Erwartungen im Idealfall nicht einfach nur erfüllen sondern sondern übertreffen.

Diese Erfahrungen aus absoluter Kundennähe möchte ich mit der angesprochenen Zielgruppe teilen. Nirgends ist Feedback so unmittelbar wie in Berufen der Augenoptik. Daher war es umso wichtiger auch für den einzelnen Berater, die Kundenbedürfnisse zu erfüllen und zu übertreffen. Negatives feedback gab es sonst unmittelbar bei erster Anprobe des "Produkts". Berufsgruppen wie die der Augenoptiker mussten als lernen ihre Kunden/Anforderer besonders gut zu verstehen.

Also waren sie in Schulungen darauf angewiesen, optimale Fragemethoden zu erlernen, die die Bedürfnisse des Kunden optimal ausleuchten.

Von diesen Techniken können alle in der Produktentwicklung lernen, die in irgend einer Form mit Stakeholdern, Fachbereichen, Nutzern und Kunden zu tun haben oder eben jene Kollegen coachen. Scrum Master und agile Coaches zum Beispiel. Das Speed Dating Format soll als innovatives und interaktives Vortragsformat dienen um das Vortragsziel zu erreichen:

- Kundenbegeisterung erschaffen indem wir Erwartungen übertreffen
- Kundenbedürfnisse noch besser ermitteln
- Möglichkeiten kennenlernen, um entwickelte Produkte dem Kunden begeisternd in Reviews etc vorzustellen
- Fragetechniken kennenlernen, die uns bisher nicht in den Sinn kamen

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- Kundenbegeisterung erschaffen indem wir Erwartungen übertreffen
- Kundenbedürfnisse noch besser ermitteln
- Möglichkeiten kennenlernen, um entwickelte Produkte dem Kunden begeisternd in Reviews etc vorzustellen
- Fragetechniken kennenlernen, die uns bisher nicht in den Sinn kamen


Christoph Bedürftig, jackofalltradesChristoph Bedürftig arbeitet seit 5 Jahren als systemischer agile Coach und Scrum Master. Am liebsten in letzterer operativer Rolle, weil es ihm eine große Freude ist, Teams dabei zu unterstützen, Kundenbegeisterung zu erschaffen. Als ehemaliger GmbH Geschäftsführer für die Fielmann AG weiß er um die Wichtigkeit von Kundenzufriedenheit und Begeisterung. Das Überleben seiner Niederlassungen und das wirtschaftliche Wohl seiner Angestellten hingen unmittelbar davon ab. Nach einschlägiger und 2 jähriger Boris Gloger Schule wagte Christoph Bedürftig den Schritt in die Freiberuflichkeit als systemischer agile Coach und durfte Kunden wie zb die Deutsche Bahn, Continental, Metro und die Pro7Sat1 Media SE mit seinen innovativen Methoden begeistern. Immer mit dem Ziel, Menschen und Zusammenarbeit wachsen zu lassen, um gemeinsame Ziele zu erreichen.

Nach weiteren Ausbildungen zum Kanban Management Professional, Design Thinking Expert und BiKaBlo Visualisierungsprofi rundete sein Buch zum systemischen Coaching beim Springerverlag sein bisherige berufliche Erfolgsstory ab.

Flughöhe UX Strategie – Vision versus Machbarkeit

Referentin: Diana Frank, cup

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 14:10 - 14:55 Uhr

Level: 300

Zielgruppe: Entscheider, Produktmanager, Produktentwickler, Projektorganisatoren, Markenführung, Fachabteilungen

Abstract: Nutzerzentrierte, teils nicht technische Prozesse. An sogenannten nichtfunktionalen Anforderungen für die Produktentwicklung scheiden sich die Geister.

Hier gibt es selten schwarz und weiß. Die Bedürfnisse der Nutzer werden immer wichtiger für den Geschäftserfolg. Gleichzeitig werden Nutzer zunehmend ungeduldiger mit Produkten, die sie nicht freundlich behandeln und ihnen nicht den gewünschten Freitraum in der Nutzung lassen.

Services sollen immer schneller implementiert werden, bei sinkender die Fehlertoleranz auf Nutzerseite. Markentreue/ Produkttreue sind heute keine Selbstverständlichkeit mehr, gerade im Endkundenbereich. Es gilt den Nutzer nicht durch Fehlerhäufigkeit und Unzuverlässigkeit des Produktes zu verlieren. Bedienkomfort und nutzerfreundliche Anwendungsprinzipien müssen durchgängig sein, sonst leidet die gesamthafte Produktqualität. Grundsätzliche Änderungen von Bedienparadigmen verlangen oft eine vollständige Überarbeitung sowohl des Frontends als auch dahinter liegender Prozesse (Backend/ Serviceprozesse/ Schulung der Call-Center-Mitarbeiter), die Hürde für solche Verbesserungen ist hoch, oft zu hoch.

Während sich die Ausarbeitung von Oberflächen noch in agile Sprints einfügen läßt, wird es mit User Experience oder gar Customer Experience Strategie schwer.

Den strategischen Überblick nicht zu verlieren, während man produktionsnah in 2, 3 oder 4 Wochensprints arbeitet? Keine leichte Aufgabe. Auch nicht, Entwicklungsanforderungen so zu schneiden, daß nicht nur ein „MVP“ sondern ein Produkt mit hinreichender Güte und Nutzwert entsteht, ein Minimal Enjoyable Product.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Den Unterschied zwischen UX (User Experience) und UI (User Interface). Und warum es ohne ein dem Unternehmen angemessenes Storytelling (Markenführung und Produktstrategie) beides nicht braucht.
UX rettet nicht die Welt. Und läßt sich nur schwer in agilen Sprints definieren – wohl aber vermitteln, weiterentwickeln, besser machen. Einen kleinen Beitrag dafür versucht dieser Vortrag.


Diana Frank, cupDiana Frank beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit nutzerzentrierten Prozessen, Kommunikation, Interaktionskonzepten und Orientierungssystemen – im realen und digitalen Raum. Schwerpunkte heute sind Prozessberatung und Modellierung, UX und Content Strategie sowie Storytelling, insbesondere für komplexe Querschnittsthemen über die verschiedensten Kanäle. Kunden: u.a. BWM, BMW Bank, Vodafone, 1&1, Fidelity, Allianz, Bundesagentur für Arbeit, Munich Re

Anforderungsmanagement 4.0 - Sicheres Vorgehen im Spannungsfeld klassisch/agil

Referent: Karsten Wulfes, ARCWAY AG

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 14:10 - 14:55 Uhr

Level: 100

Zielgruppe: Projektleiter, Anforderungsmanager, Business Analysten, Demand Manager

Abstract: Jedem ist heutzutage bekannt, dass sich die Projektdauer und -kosten durch eine fundierte Planung reduzieren lassen. Im Gegensatz dazu wird dennoch oftmals das Anforderungsmanagement vernachlässigt oder im agilen Umfeld bewusst oder unbewusst nicht so durchgeführt, wie es im Hinblick auf den Projekterfolg nötig wäre.

Der Vortrag befasst sich mit einem systematisch, strukturierten, methodischen Ansatz des Anforderungsmanagements, mit dem durch klare Trennung von Verständnis und Messbarkeit sowie durch starke Visualisierung die Qualität der Spezifikationen deutlich erhöht werden kann. Durch Tailoring kann die Methode an verschiedene Projektumfelder und -bedürfnisse (von klassisch bis agil) angepasst werden und mit einer Systemunterstützung ist es möglich, die notwendigen Dokumente vollautomatisch zu generieren. In diesem Zusammenhang werden Aspekte wie Handling von Anforderungen, Traceability, Vollständigkeitsprüfungen und Sicherstellung des Verständnisses zwischen Fachbereich und IT ebenso aufgezeigt, wie weitergehende Ausblicke auf z.B. Risiko-Heatmaps, etc.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Der Vortrag zeigt einen systematisch, strukturierten, methodischen Ansatz, mit dem auf Basis starker Visualisierung das Anforderungsmanagement gelebt werden kann. Der Zuhöhrer erhält zu folgenden Aspekten interessante Hinweise und Anregungen:

- stark visualisiertes Anforderungsmanagement mit ganzheitlichem Blick
- Kommunikationsproblem Fachbereich / IT
- Skalierbares Anforderungsmanagemt: von klassisch zu agil
- klassisches Anforderungsmanagement in agilen Projekten - Kein Widerspruch
- Steigerung der Qualität und Effizienz im Anforderungsmanagement


Karsten Wulfes, ARCWAY AGGeboren 1969 in Gifhorn, nach dem Ingenieursstudium im Bereich Maschinenbau langjährige Erfahrung in der Forschung und Entwicklung der Automobil Industrie. 2001 Abschluss eines Informatikstudiums unter der Schirmherrschaft der Technischen Universität in Posen. Anschließend diverse Aufgaben im Bereich unterschiedlicher IT-Projekte, sowohl mit fachlicher, als auch mit Führungsverantwortung. Schwerpunkte: Prozess-, Organisations-, Anforderungs- und Änderungsmanagement sowie Coachings in diesen Themenfeldern.
Seit 2011 Geschäftsführer der conceptQ GmbH, einem Beratungsunternehmen in der Industrie tätigen IT-Beratungsunternehmen. Seit 2015 Zusätzlich Vorstand der ARCWAY AG, einem SpinOff des Hasso Plattner Institutes. Die ARCWAY AG ist spezialisiert im Bereich der Modellierung von Systemen und Organisationen und Hersteller der Software ARCWAY Cockpit.

Interaction Room - Erfolgreiche IT-Projekte durch gezähmte Agilität

Referent: Dr. Simon Grapenthin, Interaction Room GmbH

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 14:10 - 14:55 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Projektleiter, Produktmanager, Produkt Owner, Scrum Master, Projektportfoliomanager, Agile Coaches, Busienss Analysten, IT-Koordinatoren, Führungskräfte im Bereich Software Engineering

Abstract: Dass Projekte etwas teurer werden als erwartet, kann passieren. Manchmal werden sie auch etwas günstiger. Solange diese Abweichungen in einem engen Korridor bleiben, verursachen sie zwar Kommunikationsbedarf, aber keine besonderen Risikomaßnahmen. Erhebliches Schadenpotential steckt hingegen in Projekten, die doppelt so teuer werden, die doppelt so lange dauern wie geplant, oder die abgebrochen und rückabgewickelt werden. Risikomanagement für Entwicklungsprojekte sollte versuchen, Indikatoren für solche Havarien so früh wie möglich zu erheben und ihre Entwicklung kontinuierlich zu überwachen.

In agilen Vorgehensmodellen soll eine möglichst intensive Kommunikation zwischen den Stakeholdern sicherstellen, dass Anforderungen gut verstanden und Risiken rechtzeitig erkannt werden. Allein die Forderung, miteinander zu reden, stellt jedoch noch nicht sicher, dass alle Stakeholder die fachlichen Projektziele und die technischen Projektdetails hinreichend verstehen, und dass keine verbleibenden bekannten oder unbekannten Ungewissheiten die scheinbar exakten Aufwandsschätzungen torpedieren.

Für den Erfolg komplexer Projekte ist es hingegen kritisch, dass die Kommunikation im Team sich auf das Verständnis der Anwendungsdomäne konzentriert – insbesondere darauf, welche Features tatsächlich wertschöpfender Natur sind und welche bei näherem Hinsehen verzichtbaren Ballast ausmachen. Von ebenso großer Bedeutung ist es, Ungewissheiten aktiv zu identifizieren und zu eliminieren, und das oft implizite Wissen über Projektrisiken und Rahmenbedingungen für alle Teilnehmer transparent zu machen. Der Interaction Room stellt das geeignete methodische Handwerkszeug zur Verfügung, um die Kommunikation im Team auf diese Aspekte zu konzentrieren und ein gemeinsames Projektverständnis und Project Ownership zu erreichen.

Der Interaction Room ist eine Methode, um die relevanten Stakeholder zu einem interdisziplinären Team zusammen zu bringen und sie binnen kurzer Zeit abgestimmte Anforderungen zu erheben. Auf großen Whiteboards werden informale Modelle skizziert, wobei jedes Whiteboard eine bestimmte Perspektive auf die Problemstellung zeigt. Ziel der Modellbildung ist es, das gemeinsame Verständnis aller Beteiligten herzustellen. Jedes Modell wird mit Interaction-Room-Annotationen bewertet. Stakeholder heften Annotationen in die Modell und können so aus Ihrer Sicht überdurchschnittliche Wert-, Aufwands- und Risikotreiber explizit machen. Jede Annotation wird diskutiert, dokumentiert und über den Nutzen der geäußerten Anforderung abgestimmt.

Das Ergebnis eines Interaction Rooms ist ein inital befülltes Product Backlog, dass unmittelbar priorisiert und geschätzt werden kann. Empirische Ergebnisse zeigen, dass die Aufwandsschätzung durch einen Interaction Room präziser werden und sich Methodenbausteine nahtlos in Scrum integrieren lassen. Durch Annotationen können frühzeitig Risiken (z. B. Ungewissheit oder Konflikte über Anforderungen) erkannt und wichtige Informationen für die Systemarchitektur (z. B. Funktionen, die kognitive Fähigkeiten des Menschen benötigen vs. Automatisierungspotential) gewonnen werden.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Zuhörer lernen die Methode Interaction Room kennen und es wird gezeigt, wie die Methode in agilen und klassischen Projekten eingesetzt werden kann. Darüber hinaus wird eine Struktur für gezähmt agile Projekte vorgestellt, durch die etablierte Governance aufrechterhalten und gleichzeitig (skaliert) agil entwickelt werden kann. Dazu wird gezeigt, wie Interaction Room Ergebnisse beitragen Erfolgsprognosen für Entwicklungsiterationen abgeben zu können, Konflikte über Anforderungen unmittelbar identifiziert werden können und Kostenveränderungen in Projekten antizipiert werden können.


Dr. Simon Grapenthin, Interaction Room GmbH Simon Grapenthin studierte Wirtschaftsinformatik und Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen. Bereits während seines Studiums widmete er sich dem erkenntnisgetriebenen Softwareprozess, indem er Vorgehensweisen für die Einführung von Governance-, Risk- und Compliance-Maßnahmen, sowie für Unternehmensarchitektur in der Praxis etablierte.
Im Rahmen seiner Promotion hat Simon Grapenthin sich der agilen Softwareentwicklung gewidmet und eine leichtgewichtige Methode entwickelt, die agile Teams bei der Identifikation und Bewertung von Wert-, Aufwands- Und Risikotreibern unterstützt. Er ist Autor von mehr als 10 internationalen Veröffentlichungen.
Seit 2012 ist Simon Grapenthin zertifizierter Scrum Master und arbeitete als Scrum Master und Product Owner in unterschiedlichen Projekten. Im Jahr 2014 gründete er, gemeinsam mit Kollegen, die Interaction Room GmbH, in der er bis heute als Geschäftsführer, Consultant und Trainer tätig ist. Simon Grapenthin besitzt langjährige Erfahrung in der Arbeit mit cross-funktionalen Teams und der Leitung von Projekten bei führenden Banken und Versicherungen in Deutschland.

User Experience - Quo Vadis?!

Referent: Steffen Hartmann, Mayflower GmbH

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 15:25 - 16:10 Uhr

Level: 100

Zielgruppe: Requirements Engineers, Product Owner, Produktmanager, Manager

Abstract: User Experience ist ein Wort in aller Munde. Doch was ist eigentlich User Experience?

Der Vortrag will an aufzeigen das User Experience mehr Facetten hat als nur Oberflächendesign und Gebrauchstauglichkeit. Ein Produkt ohne gute Erfahrung für den Nutzer kann sich nur schwer am Markt behaupten. Disziplinen und Methoden wie Agile UX, Lean UX und auch Design Thinking werden angeführt um diese Erfahrung sicherzustellen. Was bedeuten diese für meine UX und wie kann ich sie sinnvoll und kreativ kombinieren um meinem Nutzer die maximale Erfahrung sicherzustellen?

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? User Experience ist mehr als schöne Nutzeroberflächen und Gebrauchstauglichkeit. Nutzer Erfahrung beginnt bei Bedürfnissen des Nutzers. Wie kann ich diese Bedürfnisse meines Kunden kennenlernen und diese in meine Produktentwicklung integrieren. Was steckt hinter Begriffen wie Agile UX, Lean UX und Design Thinking.


Steffen Hartmann, Mayflower GmbHSteffen Hartmann betreut als Product Owner (Scrum/CSPO-zertifiziert) gemeinsam mit seinem agilen Team anspruchsvolle Kundenprojekte für die Mayflower GmbH. Seine über zehn Jahre bereits auf Kundenseite gereifte Erfahrung fließt heute in die Entwicklung und Ausgestaltung großer E-Commerce-Environments – dazu steht Steffen nicht nur intern, sondern auch auf Konferenzen und Workshops als Speaker und Trainer zur Verfügung und setzt seine individuellen Schwerpunkte auf die Themen User Experience, Mobile und Teamkommunikation.

Integration von Normen: Automatisierung, Nachvollziehbarkeit u. Wiederverwendung im Anforderungserfassungsprozess

Referenten: Abdelkader Shaaban, AIT - Austrian Institute of Technology und Stephen Hansen, Sparx Services Central Europe

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 15:25 - 16:10 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Diese Präsentation richtet sich an CTO/CIOs, IT & Compliance-Abteilungsleiter und andere Stakeholder, die bereit sind, weniger Komplexität, mehr Automatisierung und vollständige Rückverfolgbarkeit zu sehen, wenn es um die wachsende Anzahl von sich entwickelnden Industrie- und Regulierungsstandards geht, die für die Projektanforderungen und -entwicklung ihrer Teams gelten.

Abstract: By way of a Threat Modeling use case, we show how complex sets of requirements derived from standards can be created, managed and generated for development. Threat modelling identifies, communicates, and understand threats. This can be applied to different scenarios in, for example, the automotive or railway industries, IoT networks, and so on. The sheer size and complexity of various applicable standards suggest that a more automated approach for verification is needed. For this presentation, the model is sketched at the required level of abstraction and subsequently audited, in this case according to IEC 62443. Then, the detected security weaknesses are covered by suitable security (mitigation) requirements and output in the desired form for implementation in development. When standards are updated later on, the inherent full traceability enables a quick impact analysis and identification of affected requirements. This “standardization” of the otherwise tedious work with standards can support agile development with a sharper focus on innovation.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Attendees will learn how to utilize the inherent benefits of a model-based approach to link requirements, test cases and standards in an evolving yet stable 3-way matrix suitable to an agile development environment.

Einfach machen! Oder doch lieber lassen?

Referent: Anton Warkentin, codecentric AG

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 15:25 - 16:10 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Product Owner, Projektmanager

Abstract: Anstatt uns mit den wichtigen Fragen zu beschäftigen, beschäftigen wir uns oft zu viel mit dem Drumherum, mit Prozessen, Methoden, Definitionen für alles und jeden, und verstecken uns am Ende hinter genau diesen Artefakten. Das kann unterschiedlichste Gründe haben. Die Lösung vieler unserer Probleme liegt aber oft in unseren eigenen Händen. Wir sind diejenigen, die die Arbeit machen. Es ist unser eigener Anspruch die Arbeit so gut zu machen, wie nur möglich.

Oft wissen wir aber selbst nicht, warum wir etwas tun. Wir wissen nur, was wir tun müssen und ggf. wie wir es tun sollten. Dabei ist die Frage nach dem Warum die wichtigste überhaupt. Die Antwort auf diese Frage liefert nicht nur eine Vision, sondern oft auch Hinweise auf das Was und das Wie. Und dann werden Methoden und Tools zu dem, was sie sein sollten - zu Werkzeugen, die wir zur Erreichung unserer Ziele nutzen. Aber auch ohne umfangreiches methodisches Wissen, kann jeder von uns viel erreichen. Man muss einfach anfangen, Dinge zu tun, Fehler zu machen und daraus zu lernen, sich den Herausforderungen zu stellen und nach Lösungen zu suchen.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Womit sie Anfangen, wie sie anfangen, wie sie schneller zu ersten Ergebnissen kommen, was das Wichtigste in ihrer Arbeit ist und was sie oft daran hindert ihre Ziele zu erreichen. Wie sie sich selbst und anderen nicht mehr im Weg stehen und stattdessen gemeinsam daran arbeiten Ihre Ziele zu erreichen.


Anton Warkentin, codecentric AGAnton Warkentin ist Agile Consultant bei codecentric.
Zuvor hat er als Product Owner und Scrum Master gearbeitet.
Ein Perfektionist, der jeden Tag aufs neue in den Kampf gegen sich selbst zieht und versucht den Perfektionismus mit Pragmatismus und Minimalismus auszuhebeln.
Kann sowohl Siege als auch Niederlagen in diesem Kontext vorweisen.

Lean UX in der agilen Entwicklung

Referentin: Denise Kolodzey, CGI Deutschland

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 16:20 - 17:05 Uhr

Level: 100

Zielgruppe: Projekt Manager, Entwickler, Produkt Manager, Unternehmer und Designer

Abstract: Lean UX ist heute so wichtig wie nie zuvor. Mit dem Ziel, großartige Produkte zu schaffen, die den Benutzer begeistern, steht dieser mit seinen Bedürfnissen immer mehr im Mittelpunkt. Doch was ist eigentlich Lean UX und warum ist es so effektiv?

Der Grundgedanke der Agilen Entwicklung ist ein schnelles, iteratives Vorgehen. Lean UX imitiert dieses Vorgehen, mit dem Ziel die bestmögliche User Experience zu erreichen. Der Fokus liegt darauf, schnellstmögliches Feedback der Design-Artefakte zu sammeln, um darauf basierend Entscheidungen zu treffen. So wird der Zeitaufwand für das Verfolgen falscher Ideen minimiert.

Lean UX Prinzipien streben eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit an, die Nicht-Designer in den Designprozess mit einbezieht. Es wird gemeinsam an einem einheitlichen Verständnis für den User, seinen Bedürfnissen, den Lösungen der Probleme und der Definition der Ziele gearbeitet.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

- Was Lean UX ist
- Ein Verständnis dafür, was Lean UX so erfogreich macht
- Wie die Rolle von Lean UX in einer typischen agilen Entwicklung aussieht
- Wie der Lean UX Prozess ausschaut, wie man jeden einzelnen Schritt ausführt, und warum diese so wichtig sind
- Wie das MVP und Lean UX zusammenhängen
- Welche Rolle Design Thinking spielt
- Wie man Lean UX Praktiken in ein Unternehmen integrieren kann


Denise Kolodzey arbeitet als Senior UX/UI Consultant bei CGI in München. Zu ihren Schwerpunkten gehören Interaction Design, Visual Design, Frontend Entwicklung, Design Thinking und Produkt Strategie.

Denise Kolodzey lässt sich schnell für Neue Technologien begeistern, und ist immer auf der Suche nach Problemen, die sich damit lösen lassen. Durch die Mitarbeit an Projekten für die FIFA, BMW oder auch Airbus hat sie ein tiefes Verständnis für die Bereiche Design, Engineering und Business erhalten.

Das Einkaufsrätsel – wie identifizieren wir, was der Kunde wirklich braucht?

Referenten: Dr. Uwe Henker und Jan Zischler, medatixx GmbH & Co. KG

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 16:20 - 17:05 Uhr

Level: 300

Zielgruppe: Projektleiter, Produktmanager, ProductOwner, Entwickler

Abstract: Die medatixx entwickelt seit über 20 Jahren Software für niedergelassene Ärzte. Die größte Anzahl von Anforderungen ergeben sich aus gesetzlichen Anforderungen.

In einem agilen Prozess sind heute u.a. Produktmanager, ProductOwner aber auch Psychologen involviert, um das zu entwickeln, was der Kunde braucht.

Am Beispiel eines Einkaufszettels und der Umsetzung des bundeseinheitlichen Medikationsplanes zeigen wir die Parallelen eines Samstagseinkaufs und dem Requirements Engineering in unserem Unternehmen.

Wir zeigen die Schritte von der gesetzlichen Anforderungen, über den erstellten Prototypen bis hin zum fertigen Ergebnis.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Was der Kunde will ist nicht immer das, was er braucht. Das was wir verstehen aber auch nicht.
Wir zeigen, wie es besser geht und was wir gelernt haben. Wir haben ein Vorgehen entwickelt, bei dem auch Psychologen beteiligt sind.
Das Gelernte kann auch beim Einkaufen am Wochenende helfen. So kann das Wochenende besser werden, wenn Sie das richtige mitbringen!


Dr.-Ing. Uwe Henker ist Leiter des Bereichs Softwareproduktion der medatixx, einem mittelständigen Unternehmen mit ca. 600 Mitarbeitern. Sein Bereich umfasst 120 Mitarbeiter, im Produktmanagement, der Entwicklung und Qualitätssicherung. Vor etwa 10 Jahren haben er und seine Mitarbeiter damit begonnen, agile Entwicklung einzuführen. Uwe Henker hat an der TU Dresden Informatik studiert und anschließend promoviert.

Jan Zischler ist Teamleiter Produktmanagement der medatixx. Sein Aufgabenbereich ist die Leitung der Produktmanager am Standort Bamberg und er ist ProductOwner für das Produkt x.comfort der medatixx. Er hat an der Uni Bamberg Wirtschaftsinformatik studiert und vor vier Jahren das Studium mit Master of Science abgeschlossen.

Das Agiles Requirements-Board - Eine interaktive Session zum Anfassen und mitmachen!

Referent: Johannes Bergsmann, Software Quality Lab GmbH

Tag und Uhrzeit: 27. September 2018, 16:20 - 17:05 Uhr

Level: 200

Zielgruppe: Product Owner, Analytiker, Produkt-Manager, Scrum Master, Projektmanager, Auftraggeber, Testmanager, Tester, Entwickler

Abstract: In der agilen Praxis stehen beim Requirements Engineering (RE) vielfach die User Stories und der Backlog als Managementtool im Zentrum. In agilen Projekten kann und soll RE jedoch auch durch weitere agile Techniken sinnvoll unterstützt werden.

Es geht darum, im Rahmen des agilen Manifests Techniken und Methoden zum Einsatz zu bringen, um RE so umzusetzen, dass es auch nachhaltigen Nutzen im Projekt bringt, ohne die agile Flexibilität unnötig einzuschränken. Zur Unterstützung dieser Techniken kann das „Agile RE-Board“ verwendet werden.

Agile Requirements entwickeln sich oft intuitiv von der groben Idee oder Epic hin zu einem Backlog-Item, das als „gutes“ Requirement auch die Kriterien der Definition of Ready (DoR) erfüllt und im nächsten Umsetzungssprint realisiert werden kann. Das agile Requirements-Board hilft, diesen Prozess der Selektion, Verfeinerung und auch der Freigabe der Requirements zu systematisieren und für alle Beteiligten transparent zu machen. Das agile Requirements-Board ist somit ein Entwicklungs- und Management-Tool für Requirements in agilen Projekten. Dieses Board unterstützt die agilen Projekte in der Zeit vor und während des Umsetzungssprints, um die Anforderungen zu analysieren und einen passenden Sprint-Backlog daraus abzuleiten.

Das in Scrum verwendete Taskboard wird durch das Agile RE-Board sinnvoll ergänzt.

In einem wenige Folien umfassenden einleitenden Vortrag wird die Methodik hinter dem „Agilen RE-Board“dargestellt und die Teilnehmer werden dann im weiteren Verlauf zum Mitmachen eingeladen und können in Kleingruppen das agile RE-Board in der Anwendung live ausprobieren und erleben.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Die Teilnehmer lernen das „Agile RE-Board“ als ergänzende Technik und Tool neben dem Scrum Board kennen und haben die Möglichkeit, dieses Werkzeug selbst im Rahmen der Session anzuwenden und zu erleben.
Damit wird den Teilnehmern einerseits Wissen und andererseits praktische Erfahrung für die Anwendung in eigenen Projekten mitgegeben.


Johannes Bergsmann, Software Quality Lab GmbHDipl.-Ing. Johannes Bergsmann

Über 25 Jahre Erfahrung in der SW-Entwicklung, über 150 SW-Projekte sowohl klassisch als auch agil
Vorträge auf verschiedenen Konferenzen (ASQT, CONQUEST, ESE, Embedded meets Agile, Embedded Systems Symposium, iqnite, MedConf, Modern RE, OOP, ReConf, STEV, …).
Lektor an der Fachhochschule Hagenberg und Linz
Gerichtlich beeideter Sachverständiger für Informatik, Ziviltechniker für Informatik
Vizepräsident des Austrian Testing Boards
Autor des ersten deutschsprachigen Buches zum Thema „Requirements Engineering für die agile Software-Entwicklung“, dpunkt.verlag, 2014
Urheber / Ersteller der Methodik “Agiles RE-Board”

Kai Witte, frobese GmbH

Kai Witte, frobese GmbHKai Witte lebt und arbeitet in Hannover als IT-Berater und Coach. Er begleitet seit mehr als 20 Jahren IT-Entwicklungsprojekte in verschiedenen Rollen, vom Programmierer bis hin zum Projekt- und Programmleiter. In den letzten Jahren widmete er sich besonders der Analyse, der Konzeption und der Umsetzung von regulatorischen Anforderungen im Rahmen von IT-Compliance Vorhaben.

Begleitend begeistert sich Herr Witte stets für aktuelle Trends und Neuerungen hinsichtlich Produktentwicklungsmethoden, Vorgehensmodellen und methodischen Verfahren, insbesondere mit dem Schwerpunkt Agilität. Seine Projekt- und Managementerfahrung macht er sich als Coach und Trainer zu Nutze, vornehmlich bei der Einführung und Anwendung agiler Methoden in Teams und Organisationen.

Herr Witte ist verheiratet, zweifacher Familienvater und hat ein Faible für Synthesizer.

Christian Bartke, uni-assist e.V.

Christian Bartke, uni-assist e.V.Christian Bartke ist als Requirements Engineer bei uni-assist e.V. tätig. Die Kernaufgabe von uni-assist e.V. ist die Vorpüfung ausländischer Studienbewerbungen. Um mit den stetig steigenden Bewerberzahlen und den verschiedensten Zulassungskriterien der Hochschulen umgehen zu können, wird eine Software entwickelt, welche die Vorprüfung transparenter und effizienter gestalten soll.

Bettina Rudert, uni-assist e.V.

Bettina Rudert, uni-assist e.V.Bettina Rudert ist als Requirements Engineer bei uni-assist e.V. tätig. Die Kernaufgabe von uni-assist e.V. ist die Vorpüfung ausländischer Studienbewerbungen. Um mit den stetig steigenden Bewerberzahlen und den verschiedensten Zulassungskriterien der Hochschulen umgehen zu können, wird eine Software entwickelt, welche die Vorprüfung transparenter und effizienter gestalten soll.

Nora Grass, uni-assist e.V.

Nora Grass, uni-assist e.V.Nora Grass ist als Requirements Engineer bei uni-assist e.V. tätig. Die Kernaufgabe von uni-assist e.V. ist die Vorpüfung ausländischer Studienbewerbungen. Um mit den stetig steigenden Bewerberzahlen und den verschiedensten Zulassungskriterien der Hochschulen umgehen zu können, wird eine Software entwickelt, welche die Vorprüfung transparenter und effizienter gestalten soll.

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