Flughöhe UX Strategie – Vision versus Machbarkeit

Nutzerzentrierte, teils nicht technische Prozesse. An sogenannten nichtfunktionalen Anforderungen für die Produktentwicklung scheiden sich die Geister.

Hier gibt es selten schwarz und weiß. Die Bedürfnisse der Nutzer werden immer wichtiger für den Geschäftserfolg. Gleichzeitig werden Nutzer zunehmend ungeduldiger mit Produkten, die sie nicht freundlich behandeln und ihnen nicht den gewünschten Freitraum in der Nutzung lassen.

Services sollen immer schneller implementiert werden, bei sinkender die Fehlertoleranz auf Nutzerseite. Markentreue/ Produkttreue sind heute keine Selbstverständlichkeit mehr, gerade im Endkundenbereich. Es gilt den Nutzer nicht durch Fehlerhäufigkeit und Unzuverlässigkeit des Produktes zu verlieren. Bedienkomfort und nutzerfreundliche Anwendungsprinzipien müssen durchgängig sein, sonst leidet die gesamthafte Produktqualität. Grundsätzliche Änderungen von Bedienparadigmen verlangen oft eine vollständige Überarbeitung sowohl des Frontends als auch dahinter liegender Prozesse (Backend/ Serviceprozesse/ Schulung der Call-Center-Mitarbeiter), die Hürde für solche Verbesserungen ist hoch, oft zu hoch.

Während sich die Ausarbeitung von Oberflächen noch in agile Sprints einfügen läßt, wird es mit User Experience oder gar Customer Experience Strategie schwer.

Den strategischen Überblick nicht zu verlieren, während man produktionsnah in 2, 3 oder 4 Wochensprints arbeitet? Keine leichte Aufgabe. Auch nicht, Entwicklungsanforderungen so zu schneiden, daß nicht nur ein „MVP“ sondern ein Produkt mit hinreichender Güte und Nutzwert entsteht, ein Minimal Enjoyable Product.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag? Den Unterschied zwischen UX (User Experience) und UI (User Interface). Und warum es ohne ein dem Unternehmen angemessenes Storytelling (Markenführung und Produktstrategie) beides nicht braucht.
UX rettet nicht die Welt. Und läßt sich nur schwer in agilen Sprints definieren – wohl aber vermitteln, weiterentwickeln, besser machen. Einen kleinen Beitrag dafür versucht dieser Vortrag.

Diana Frank, cup

Diana Frank, cup

27. September 2018

14:10 - 14:55

300

Entscheider, Produktmanager, Produktentwickler, Projektorganisatoren, Markenführung, Fachabteilungen

 

Diana Frank, cupDiana Frank beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit nutzerzentrierten Prozessen, Kommunikation, Interaktionskonzepten und Orientierungssystemen – im realen und digitalen Raum. Schwerpunkte heute sind Prozessberatung und Modellierung, UX und Content Strategie sowie Storytelling, insbesondere für komplexe Querschnittsthemen über die verschiedensten Kanäle. Kunden: u.a. BWM, BMW Bank, Vodafone, 1&1, Fidelity, Allianz, Bundesagentur für Arbeit, Munich Re

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