Digital Design – das neue Mindset des agilen Requirement Engineerings

Software wird fachlich und technisch immer vielfältiger. Die Vielfalt der Endgeräte nimmt stetig zu: Mobile Devices wie Smartphone und Tablet, Voice User Interfaces wie Siri und Alexa, AR- und VR-Brillen. Die Offenheit gegenüber neuen Betriebskonzepten in der Cloud wird stetig größer. In all diesen Fällen müssen vor dem technischen Hintergrund fachliche Zielbilder entworfen, Anforderungen erhoben und modelliert und während des agilen Vorhabens angemessen “jongliert” werden.

Vor diesem Hintergrund darf Requirements Engineering nicht alleinstehend gedacht werden. Gute Software braucht einen 360 Grad Blick. Dieser setzt sich aus zahlreichen Disziplinen zusammen, die im agilen Alltag ineinandergreifen müssen. Das braucht ein neues Mindset! Der typische Requirements Engineer hat sich aus unserer Sicht zu einem Digital Designer entwickelt, wie ihn auch der AK Digital Design der Bitkom beschreibt. Er bündelt mehrere der nötigen Disziplinen, um Software zu gestalten: Requirements Engineering, UX- und Service Design.

Wissen und Methodik des Digital Designers basieren auf einem soliden technologischen Know-how. Als Teil des Featureteams bildet der Digital Designer die Brücke zwischen Product Owner mit seinen Fachbereichen und den Software Entwicklern, mit denen er Hand in Hand arbeitet.
In unserem Idealbild orientieren sich Arbeit und Denken eines Digital Designer an den drei Horizonten „Shaping“, „Exploration“ und „Implementation“. Sie helfen uns, die Vision eines Vorhabens zu gestalten, Ideen zu hinterfragen sowie den fachlichen Umfang zu kneten, zu sortieren und zu konzipieren. Die Tätigkeit eines Digital Designers mündet letztlich in der “ready-to-code"-Modellierung der Fachlichkeit.

In einem Impulsvortrag stellen wir die Arbeitsweise unserer Digital Designer in den drei Horizonten vor. Anschließend wollen wir gemeinsam anhand von drei Leitfragen diskutieren und prüfen, wie das Idealbild Realität werden kann.

Was lernen die Zuhörer*innen in dem Vortrag?

Wir möchten den Teilnehmern unser Idealbild des Digital Design als moderne Form des Requirement Engineerings vorstellen und es gleichzeitig kritisch hinterfragen lassen. Dabei erfahren die Zuhörerinnen, wie wir unsere Arbeit in der Software Konzeption strukturieren und in agile Featureteams integrieren.

Entlang von drei Leitfragen erarbeiten wir im Workshopformat gemeinsam:

  • Was ist Euer Idealbild von Software Konzeption?
  • Wie etablieren wir dieses neue Verständnis?
  • Welche Kompetenzen erfordert gutes Digital Design?
Nicolas Olberg
Nicolas Olberg

Nicolas Olberg, MaibornWolff, Digital Designer mit Schwerpunkt Frühe Projektphasen. Seit über fünf Jahren begleitet er agile Software-Projekte...


Martina Beck
Martina Beck

1967 Geboren in Winz Niederwenigern, Germany; 1986 bis 1991: Magisterstudium Linguistik, Informatik und Angewandte Sprachwissenschaft (M.A.) an...

100 Minuten Kurzworkshop

Alle Level
Zeit

13:15-15:05
08. Oktober


Zielgruppe

tba


Themengebiet

Rollen im agilen Anforderungsmanagement


Raum

Britz


ID

Do3.2

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