„Mach‘ mehr aus dem, was du hast!“ – Anforderungsmanagement mit Jira und Confluence

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Firmen auch in größeren Softwareprojekten ihre Anforderungen noch mit Word und/oder Excel verwalten. Irgendwann kommt man aber in Softwareprojekten mit einer größeren Anzahl von Anforderungen an den Punkt, zu dem der Ruf nach einem dedizierten Tool für das Anforderungsmanagement im Team immer lauter wird.

Die Einführung eines Anforderungstools ist jedoch oft mit hohem Aufwand verbunden. Daher gilt es aufzuzeigen, wie sich auch bestehende Tools für die Verwaltung von Anforderungen nutzen lassen – frei nach dem Motto „Mach’s mehr aus dem, was du hast!“

Über ein Ticketing-System und auch ein Enterprise-Wiki verfügen mittlerweile recht viele Softwareunternehmen. Sehr weit verbreitet sind hier Jira und Confluence von Atlassian. Beide Tools lassen sich in Kombination sehr gut für ein integriertes Anforderungsmanagement in agilen Projekten nutzen. Wie das in der Praxis aussehen kann, wird im Vortrag am Beispiel der Implementierung einer Auftragserfassungssoftware aufgezeigt.

Zunächst werden Jira und Confluence kurz vorgestellt. Hierbei wird auf die jeweiligen Schwerpunkte der Tools fokussiert, aber auch darauf, für welche Aufgaben sie sich weniger gut eignen. Im Folgenden wird dann der Prozess für das Anforderungsmanagement mit diesen Werkzeugen anhand eines Prozessmodells illustriert.
Anhand des Beispiels einer konkreten Anforderung aus dem Projekt können die Zuschauer dann den kompletten Lebenszyklus einer Anforderung in Jira und Confluence verfolgen: Von der ersten Idee, über die Anforderungsanalyse und –dokumentation, das Anforderungsreview, die Bearbeitung der Anforderung im Entwicklerteam bis zum Akzeptanztest durch den Nutzer.

Am Ende werden die Vorteile des Anforderungsmanagements mit Jira und Confluence noch einmal zusammengefasst. Um das Bild zu vervollständigen soll jedoch auch auf die Grenzen dieses Ansatzes im Vergleich zu der Arbeit mit dedizierten Anforderungstool hingewiesen werden.

Der Vortrag schließt mit einer durch die Vortragenden moderierten Fragerunde, in dem die Zuhörer von ihren eigenen Erfahrungen berichten können und natürlich auch Fragen zum Vortrag stellen können.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

Ziel des Vortrags ist es, den Zuschauern aufzuzeigen, dass es auch ohne dediziertes Requirements Engineering Tool möglich ist, Anforderungen effizient zu verwalten. Am Beispiel eines Projektes für die Implementierung eines Auftragserfassungssystems im Raumfahrtbereich soll vorgestellt werden, wie das Ticketing-Tool Jira und das Enterprise-Wiki Confluence des Herstellers Attlassian zu diesem Zweck eingesetzt werden können.

Kathrin Herrmann
Kathrin Herrmann

Seit 2004 bin ich im Softwarebereich tätig und kenne sehr gut die Herausforderungen, die die Einführung einer neuen Softwarelösung und die Weiterentwicklung...


Michael Herrmann
Michael Herrmann

Michael Herrmann...

45 Minuten Vortrag

Einsteiger
Zeit

11:35-12:20
10. Oktober


Zielgruppe

Product Owner, Requirements Engineers, Scrum Master, Systemingenieure, Projektleiter, Entwickler


Themengebiet

Tooleinsatz


Raum

tba


ID

Do3.2

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