Design von Voice User Interfaces – Anforderungen an eine unsichtbare Schnittstelle gestalten

Die Verbreitung von Sprachassistenten nimmt rasant zu. Integriert in Smartphones, Autos oder als Smart Speaker im eigenen Haushalt sind sie als unsichtbare Interfaces mittlerweile allgegenwärtig. Dabei spielen Voice User Interfaces (VUI) sowohl im privaten Kontext, als auch in vielen Industriezweigen eine immer größere Rolle.

Egal, ob sprachliche Kurzbefehlen oder das Führen von umfangreichen Dialogen,- die Interaktion mit Sprachassistenten ist inzwischen nicht mehr nur eine Spielerei sondern für viele Alltag.

Doch wie gestaltet man ein Voice User Interface? Wie sehen die Anforderungen für ein unsichtbares Interface aus? Was für Know-how über die zugrunde liegende Technologie muss in die Gestaltung einfließen?

Design des Sprachassistenten – Die Herausforderungen

Wenn gesprochene Sprache das Bedienelement ist, dann stehen Digital Designer gerade im Requirements Engineering vor vielen neuen Herausforderungen. Während es bei Graphical User Interfaces (GUIs) jahrelang erprobte Designparadigmen und -praktiken gibt, ist der Design-Prozess im VUI-Kontext stark durch Trial and Error geprägt. Es existiert kein Baukastenprinzip. Und anders als bei Interfaces mit einer “sichtbaren Oberfläche” können Nutzende Bedienmuster eines VUI schwerer erlernen.

Dieser Paradigmenwechsel zwingt zum Umdenken bei der Definition, dem Design und Umsetzen von Anforderungen.

  • Wie gestaltet man einen Dialogverlauf, der sich möglichst natürlich anfühlt und gleichzeitig Nutzende möglichst schnell an ihr Ziel bringt?
  • Wie integriert man nicht funktionale Anforderungen im Kontext Sprache?

Multimodales Design - Ein VUI kommt selten allein

Voice User Interfaces kommen selten allein. Sprechen erlaubt Multitasking, weil die Hände nicht blockiert sind. Gerade deswegen findet man VUIs oft im Smarthome, Auto und in der Industrie wieder. Erst in der Interaktion mit anderen Geräten und Interfaces entfachen sie ihr volles Potential. Auch in Hinblick auf Barrierefreiheit. So ermöglichen VUIs Anforderungen neu zu denken und Use Cases zu erweitern.

  • Wie sollten Voice User Interfaces, Smartphone Apps und physische Endgeräte am sinnvollsten miteinander interagieren?
  • VUI vs. GUI vs. haptischer Knopf am Endgerät. Wann macht es Sinn ein VUI in die Customer Journey zu integrieren oder besser auf ein anderes Bedienelement zuzugreifen?
  • Welche Anforderungen an das VUI gibt es im Kontext der Multimodalität?

Aus unseren Projekterfahrungen wollen wir Antworten anbieten und Denkanstöße geben.

Was lernen die Zuhörerenden in dem Vortrag?

Design, Requirementsengineering und Entwicklung von Voice User Interfaces

  • Was sind die Herausforderungen?
  • Wie geht man methodisch am besten vor?
  • Wie definiert man Anforderungen im Kontext Sprache und designed Dialoge innerhalb multimodaler Use-Cases wie Smart-Home?
  • Was ist aus RE-, Design und Entwicklungssicht zu beachten?
  • Welche Tools, Skills und welches Technologie Know-how sind im Kontext VUI empfehlenswert?

Wir berichten von unseren Projekterfahrungen und wollen Zuhörer:innen das Thema Voice User Interace

Matthias Linse
Matthias Linse

Matthias Linse ist Digital Designer bei MaibornWolff und seit fünf Jahren in IT-Projekten namhafter Kunden tätig. Innerhalb eines dieser...


Raffael Link
Raffael Link

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Tobias Deiss
Tobias Deiss

Tobias Deiss...

45 Minuten Vortrag

Alle Level
Zeit

12:05-12:50
21. September


Zielgruppe

tba


Themengebiet

Informationssysteme und Anwendungen


Raum

tba


ID

Mi2.2

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